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News - Archiv April 2009

14.04.2009 - Eine US-amerikanische Studie deutet an, dass die vermeintlich unaufhaltsam rasante Verbreitung mobiler Applikationen, in ökonomischer Hinsicht, auf Sand gebaut sein könnte. Anwender sind nicht unbedingt überzeugt.

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Mobiles Internet könnte Strohfeuer sein

14.04.2009

Eine US-amerikanische Studie deutet an, dass die vermeintlich unaufhaltsam rasante Verbreitung mobiler Applikationen, in ökonomischer Hinsicht, auf Sand gebaut sein könnte. Anwender sind nicht unbedingt überzeugt.

Noch kann man sich kaum vorstellen, dass der Aufstieg des mobilen Surfens einknicken oder gar abreißen könnte. Doch die Marktforscher von Pew Internet & American Life Project haben, fußend auf einer Untersuchung, Zweifel aufkommen lassen. Die Frage, die man sich laut dieser Studie stellen muss lautet: Ist mobiles Surfen einfach nur erfolgreich, weil es „neu und aufregend“ ist? Die befragten Amerikaner gaben nämlich zu lediglich einem Drittel an, dass sie neugierig auf das Hosentascheninternet seien, satte 66 Prozent aber sagten, sie stünden ihm gleichgültig oder weniger interessiert gegenüber.

Untermauert werden die Zweifel an der zukünftigen Beliebtheit des mobilen Surfens auch durch die - eigentlich wenig verblüffende - Feststellung, dass Smartphone & Co. das Web generell im Status anheben. 40 Prozent derjenigen, die bereits per Handy im Netz sind, nutzen seitdem auch den heimischen Anschluss häufiger. Macht also die Möglichkeit immer und überall online zu gehen, die Nutzer lediglich auf die Möglichkeiten der Online-Welt aufmerksam? Das würde das mobile Web zu einem Wachstumstreiber des weltumspannenden Netzwerks machen, jedoch noch nicht als Qualifikation zum eigenständigen Marktsegment genügen.

Die Studie verrät indes auch, dass zwei Drittel aller Befragten nicht mehr ohne Handy, sei es 3rd Generation oder nicht, aus dem Haus gehen wollen. 31 Prozent davon wiederum gehen regelmäßig mit Hochgeschwindigkeitszugängen ans Netz. Daten, die sicherlich in Westeuropa ganz ähnlich aussehen könnten. John B. Horrigan, von Pew Internet & American Life Project fasst zusammen: Angebot und Nachfrage von Online-Inhalten vergrößern sich zügig. Insgesamt bestehe ein Trend zur Digitalisierung von Abläufen, sei es von Seiten der Regierungen oder anderer Organisationen. Dienstleistungen auch im Internet anzubieten und dort Erledigungen abwickeln zu können sei, unabhängig vom mobile Markt eine standfeste Zukunftsgröße.

 


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