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04.05.2009 - Eine Studie beschäftigt sich näher mit den Störfaktoren des Internets. Nicht nur Spam nervt Anwender deutschlandweit.

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Sind sie gestört? Die Nachteile des Web-Universums

04.05.2009

Eine Studie beschäftigt sich näher mit den Störfaktoren des Internets. Nicht nur Spam nervt Anwender deutschlandweit.

Die Consulting-Firma Fittkau & Maaß hat in ihrer 27. W3B-Studie für deutschsprachige Internetnutzer herausgefunden, dass die Fluten unerwünschter eMails, noch nicht einmal als die größte Belastung für die Geduld der Surfer gilt. Zwar nannten in der Erhebung 23,3 Prozent aller Befragten Spam als einen der größten Störfaktoren in der Online-Welt, jedoch wird dies noch recht deutlich getoppt – und zwar von unerwünschter Direktwerbung. So eifrig die Online-Marketer sich auch um Aufmerksamkeit im Netz bemühen, die potentiellen Kunden empfinden automatisch startende Videos und Musikdateien offenbar als lästig. Jeder kennt es: Man öffnet eine Homepage und wird plötzlich von einer lautstark mit Musik untermalten Videopräsentation beziehungsweise einem animierten Bild, über die neueste Liebeschnulze – oder schlimmeres – aufgeklärt.

Die Studie brachte den Nachweis, dass diese akustisch-visuellen Überfälle auf den Nutzer bei vielen als größter Feind des Nervenkostüms gelten - noch vor den Spam-Mails. Dies gilt ebenso für Pop-Up-Fenster, die es trotz allen Blockern und Schutzsystemen immer noch schaffen, sich dreist vor den eigentlichen Inhalten einer Website zu positionieren. 28,5 Prozent gaben aufdringliche Internet-Werbung als größten Störfaktor beim Surfen an. Platz Drei belegt mit 16,2 Prozent die Angst vor mangelndem Schutz persönlicher Daten, gefolgt von zu langsamen Internetverbindungen, die auf 8,3 Prozent kommen. Dass vor allem Netzbegeisterte unter 30 sich von hartnäckigem Werbe-Stalking verfolgt fühlen, könnte freilich an deren erhöhtem Internetkonsum liegen. 36 Prozent der jüngeren Klientel gaben an, dass sie eher die Online-Werbung störe als der Erhalt unerwünschter eMails. Das heißt allerdings nicht, dass die Akzeptanz von Spam wächst; immerhin noch 20 Prozent sehen sie als die größte Geißel im Web an. Die über 50jährigen dagegen unterscheiden kaum zwischen den Belästigungs-Typen. 25 Prozent empfinden Spam als größte Bedrohung und 23 Prozent nannten die Internet-Werbung.

 


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