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News | Mai 2009
22.05.2009
In den meisten Branchen ist Online-Marketing mittlerweile ein unerlässlicher Bestandteil des Vertriebs. Die Energiebranche hingegen hängt nach.
Eine von explidio WebMarketing durchgeführte Studie hat dies als Ergebnis präsentiert. Demzufolge schöpfen Anbieter von Strom und Gas die Potenziale von SEM, SEO und Affiliate Marketing kaum aus. Thomas Eisinger, der bei explidio Gesellschafter ist, bestätigt die Erkenntnisse und betont, dass der Einsatz von Marketing-Instrumenten im Bereich der Energiewirtschaft, nicht annähernd den harten Wettbewerb am Markt widerspiegelt.
Und das obwohl gerade bei SEM (Suchmaschinenmarketing) die Preise schon heute durchaus niedrig sind. Bei Google oder Yahoo ist man jeweils mit etwa einem Euro dabei. Dort gibt es zum Beispiel Ratings, wie teuer das Suchwort Ökostrom im Vergleich mit dem Begriff Billigstrom ist, wobei ersteres durch die Ergänzung Öko weniger von Anwendern gesucht wird und somit günstiger zu haben ist. Auch im SEO (Search Engine Optimization) sind die Strom- und Gasanbieter dünn vertreten. Statt für den Vertrieb wird es von den großen Namen des Geschäfts, also RWE, Vattenfall, E.on und der EnBW hauptsächlich für die interne Kommunikation eingesetzt. Stattdessen dominieren das SEO, so verlautbart Thomas Eisinger, wie auch andere Sektoren des Online-Marketings die Informations- und Bewertungsvergleichsportale. Dabei beruft er sich auf die Daten des Google-Rankings für digitale Vertriebsmaßnahmen.
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