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13.07.2009 - Software-as-a-Service (SaaS)-Konzepte entfachen bei Endkunden allenfalls lauwarme Begeisterung. Verbesserungsbedarf besteht bei den Kosten, den Integrationsmöglichkeiten und der technischen Unterstützung.

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Gar nicht mal so gut

13.07.2009

Software-as-a-Service (SaaS)-Konzepte entfachen bei Endkunden allenfalls lauwarme Begeisterung. Verbesserungsbedarf besteht bei den Kosten, den Integrationsmöglichkeiten und der technischen Unterstützung.

Das US-Marktforschungsunternehmen Gartner hat 333 Unternehmen in den USA und Großbritannien zu ihren Erfahrungen mit SaaS-Konzepten befragt. Die Ergebnisse sind, gelinde gesagt, nicht überwältigend: So waren die US-Kunden vor allem mit den Kosten und der Kostenprognose für SaaS-Systeme unzufrieden, auch die Vertragsbedingungen wurden als nicht optimal bewertet. In Großbritannien fielen besonders Integrationsprobleme negativ auf, zudem wurden Kostenrisiken und Nutzer-Support als problematisch angesehen.

Nach der Zukunft von SaaS im eigenen Unternehmen befragt, kamen gemischte Ergebnisse zu Tage: 58 Prozent der Befragten möchten den bisherigen Stand an SaaS-Anwendungen in ihren Unternehmen halten, 32 Prozent möchten ihn vergrößern und fünf Prozent möchten ihn senken. Von den Unternehmen, die über SaaS-Lösungen nachgedacht, diese aber als ungeeignet verworfen haben, gaben als ausschlaggebendes Motiv für die Ablehnung zu 42 Prozent die unkalkulierbaren Kosten an. 38 Prozent sahen Schwierigkeiten bei der Integration der Systeme in die bestehende IT-Infrastruktur, 33 Prozent bewerteten die angebotenen Lösungen als technisch ungeeignet.

Die angeblichen Vorteile von SaaS konnte die Studie also nicht belegen: Weder die Behauptung der Kostenersparnis, noch die der simplen Integration von SaaS-Anwendungen hält laut den Experten der Praxis stand. Wo Schatten ist, ist allerdings auch Licht: Zufrieden zeigten sich die Kunden in den USA mit der Support-Bereitschaft der Provider, der Funktionalität und der Zuverlässigkeit. Im Vereinigten Königreich war man mit dem technischen Support und dem Risikomanagement zufrieden, ähnlich wie in den USA wurde auch hier die Zuverlässigkeit positiv bewertet.

 


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