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News - Archiv Juli 2009

16.07.2009 - Die Branche der Internet-Werbung bleibt bekanntermaßen nicht unberührt von der allgemeinen Werbeflaute. Einzig bei den Suchmaschinen gibt es positive Prognosen.

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Online-Werbung schwächelt weiter

16.07.2009

Die Branche der Internet-Werbung bleibt bekanntermaßen nicht unberührt von der allgemeinen Werbeflaute. Einzig bei den Suchmaschinen gibt es positive Prognosen.

Die Analysten von Interpublic haben eine frühere Vorhersage der Umsatzentwicklung im Bereich der Online-Werbung noch einmal nachgebessert – schöner sind die Zukunftsprognosen aber nicht geworden. Für die Erhebung wurden erstmals vorangegangene Umsatzdaten direkt mit Erwartungen von Inserenten verglichen. Dabei kam heraus, dass der Umsatzrückgang dieses Jahr die meisten Arten der digitalen Werbung erfassen wird.

Lediglich die an Suchmaschinen gekoppelten Werbeanzeigen werden ein marginales Wachstum von drei Prozent verzeichnen können, so Interpublic. Sie werden dabei in einer neuen, dieses Jahr erstmals in die Statistiken aufgenommenen, Kategorie, dem sogenanntem „Online Direct Response Marketing“ erfasst. Darunter fallen zum Beispiel auch Internetverzeichnisse, wie die Gelben Seiten. Eingeführt wurde diese neue Klassifizierung, da man für Werbeformen im Web, die schneller Schlüsse über Kundenverhalten – und im Optimalfall natürlich bbeeinflussung – zulassen, bis zum Jahr 2014 Umsatzzuwächse von über zehn Prozent erwartet. Derweil geht man bei den bisherigen Treibern der Online-Werbung, wie Online-Videos und eMails von mittelfristigem Umsatzschwund in Höhe von etwa elf Prozent aus. Für Fernsehen, Zeitungen und Radio sehen die Analysten im laufenden Geschäftsjahr Verluste um die fünf Prozent auf die Werbetreibenden zukommen, allerdings soll in den folgenden Perioden dort auch eine leichte Erholung erfolgen – die Rede ist von circa sechs Prozent positiver Korrektur in den Umsätzen bis zum Jahr 2014.

 


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