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News | Juli 2009
23.07.2009
Die Bereitschaft, sich mit den teils aufdringlichen Werbe-Bannern zu beschäftigen, fällt sehr unterschiedlich aus. Internet-Gemeinschaften stärken sie jedoch offenbar deutlich.
Nach Angaben von OneUpWeb, verändern soziale Netzwerke die Wahrnehmung von Internetwerbung spürbar. Der hauseigenen Studie nach, blicken Nutzer weitaus bereitwilliger auf die Anzeigenbilder, sobald sie sich in ihr Profil eingeloggt haben, oder über die Suchmaschinen auf die gewünschte Seite gelangt sind. Zudem fanden die Analysten heraus, dass 65 Prozent der Anwender, nachdem sie die Suchergebnisse angezeigt bekommen, maximal zehn Sekunden brauchen, um erstmals auf die eingeblendete Werbung zu sehen.
In einer Testreihe mit dem sogenannten eye tracking, also dem Nachvollziehen der Augenbewegungen, wurde festgestellt, dass der Blick nicht notwendigerweise der Reihenfolge der Suchergebnisse folgt. Im Gegenteil: die Banner wurden häufig noch vor der ersten Wahrnehmung des dritten oder vierten Resultats registriert und betrachtet. Die meisten Probanden schauten dabei zuerst auf den linken, oberen Bildschirmrand und ließen den Blick dann nach Rechts schweifen, wo die Werbung für gewöhnlich platziert ist. Mit 29 Prozent loggten sich fast ein Drittel der Versuchspersonen täglich mehrmals in ihre sozialen Netzwerke ein, 40 Prozent tun dies einmal am Tag. 20 Prozent indes gaben an, nur einmal pro Woche ihr Nutzerprofil in einem der Freundesnetzwerke zu besuchen.
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