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04.08.2009 - Das Online-Banking birgt nach wie vor gewisse Sicherheitsrisiken. Dagegen gehen Branchenvertreter nun verstärkt an.

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Angriff auf die Angreifer: Durch Information zu mehr Sicherheit

04.08.2009

Das Online-Banking birgt nach wie vor gewisse Sicherheitsrisiken. Dagegen gehen Branchenvertreter nun verstärkt an.

Die Internetsicherheitsstudie, die unter dem Namen (N)Onliner Atlas 2009 bereits vor einigen Wochen veröffentlicht worden war, hallt noch immer in den Köpfen führender Sicherheitsexperten nach. Darum wollen Star Finanz, Reiner SCT und Initiative Geldkarte nun in einer Sonderaktion, die den eindeutigen Namen „Sicherheitsoffensive 2009“ trägt, über die noch immer bestehenden Gefahren im Online-Banking informieren. Anlass dazu sei, laut den Initiatoren, eine gewisse Sorglosigkeit der Nutzer – im (N)Onliner Atlas 2009 war statuiert worden, dass nur noch sieben Prozent der Kunden Angst vor Betrug im Web haben. Grund dafür sei unter anderem, dass die Nutzer glauben, mit den Gefahren des Webs gut vertraut zu sein. Das Bundeskriminalamt jedoch präsentierte Zahlen, die diese Unbeschwertheit, gerade bei der digitalen Kontenverwaltung, als gefährlich entlarven: 1.800 erfolgreiche Einbruchsversuche in das weit verbreitete Online-Banking-System i-TAN wurden in 2008 registriert. Das bedeutet nichts weniger, als dass die Betrüger an die Kontodaten der Anwender gelangten. In den letzten sieben Jahren, sei die Internetkriminalität um 60 Prozent gestiegen, gab das BKA zu bedenken.

Dabei gibt es längst sicherere Verfahren. Allen voran wird hier von Kennern stets das HBCI (Homebanking Computer Interface) genannt. Dort sind die Zugangsdaten des Kunden, durch neuartige Verschlüsselungstechniken mehrfach geschützt und das Ausspionieren wird praktisch unmöglich. Die Daten werden über Chipkartenlesegeräte ausgewertet und sind somit für Hacker nicht mehr zugänglich, außerdem wird die Transaktion auf dem Display angezeigt und muss alsdann vom Kontobesitzer abgesegnet werden. Doch nur ein Drittel der Online-Banking-Kunden kennt dieses Verfahren und lediglich sechs Prozent nutzen es heute. Dagegen verwandten rund 40 Prozent der Kunden im vergangenen Jahr noch immer das i-TAN-Verfahren, trotz wachsender Sicherheitsbedenken verschiedener Anbieter. Zwar wird bei i-TAN das Abfangen von Kundendaten durch nummerierte Transaktionsnummern erschwert, auszuschließen ist es jedoch nicht. Auf der Webseite der „Sicherheitsoffensive 2009“ informieren die beteiligten Unternehmen deshalb über mögliche Angriffstaktiken von Betrügern, nennen effektive Sicherheitsvorkehrungen und erläutern die Vorteile von HBCI.

 


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