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News | August 2009
07.08.2009
In der festnetzbasierten und mobilen Breitbandversorgung ist Europa bereits Weltspitze. Nun schickt sich die sogenannte Digitale Generation an, die Wirtschaft mit Impulsen und Innovationen zu bereichern.
Die Europäische Kommission ist voll des Lobes für die eigene Arbeit: Dank Initiativen wie i2010 konnte der IKT-Binnenmarkt für Unternehmen und Nutzer gestärkt und die IKT-Forschung und -Innovation gefördert werden. 56 Prozent der Europäer nutzen heute regelmäßig das Internet, 80 Prozent von ihnen haben einen schnellen Internetanschluss - diese Werte sind Weltspitze. Auch bei der mobilen Ausstattung liegt die EU weit vorn: In Europa sind mehr mobile Endgeräte als Einwohner registriert; der Verbreitungsgrad liegt bei 119 Prozent.
Die aktivsten Internetnutzer der EU sind im Alter von 16 bis 24 Jahren, sie bilden die sogenannte Digitale Generation. 73 Prozent von ihnen nutzen regelmäßig das Web 2.0, mit dem sie Inhalte selbst schaffen und online aktiv gestalten können. Im gesamten Durchschnitt der EU durch alle Altersgruppen tun dies nur 35 Prozent. 66 Prozent aller Europäer unter 24 Jahren nutzen das Internet täglich; im gesamten EU-Durchschnitt tun dies nur 43 Prozent. Der Wissensvorsprung der jungen Generation gegenüber der übrigen Bevölkerung ist groß.
33 Prozent der Mitglieder der digitalen Generation sind nicht bereit, für den Download oder das Anschauen von Online-Inhalten wie Videos oder Musik zu zahlen. Allerdings liegt in Wirklichkeit die Zahl derjenigen, die für solche Dienste bereits gezahlt haben, in dieser Nutzergruppe mit zehn Prozent doppelt so hoch wie in der übrigen Bevölkerung mit fünf Prozent. Wichtig ist auch, dass die jungen Nutzer auf Qualität achten: Wenn ihnen besserer Service oder bessere Qualität geboten wird, steigt auch ihre Zahlungsbereitschaft.
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