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News | August 2009
07.08.2009
Es gibt wenig sensibleres, als die Kreditkartendaten der Kunden. Um Vertrauen zu schaffen, wurden Richtlinien und Sicherheitsregeln für den Umgang mit ihnen nun in einem Leitfaden formuliert.
Regelmäßig ist der Missbrauch von gestohlenen Kreditkartendaten ein Thema in der Presse; die Verbraucher sind entsprechend verunsichert und bevorzugen, gerade beim eCommerce, aus Unsicherheit andere Zahlungsverfahren. Dem möchten nun eingeführte, gemeinsame Sicherheitsstandards entgegenwirken: Die sogenannten Payment Card Industry Data Security Standards, kurz PCI genannt, umfassen eine Reihe von verbindlichen Regeln für alle Parteien, die Kartendaten verarbeiten, speichern oder weiterleiten. In einem Leitfaden wurden diese übersichtlich zusammengefasst.
Der Leitfaden richtet sich nicht nur an Händler, mit eingeschlossen sind auch Acquirer, Payment Service Provider (PSP) oder Drittdienstleister. Neben der Aufzählung eigentlich selbstverständlicher Basis-Sicherheitsregeln, wie der Installation einer aktuellen Firewall und eines guten Virenschutzprogramms, wird auch über den Einsatz zertifizierter Payment-Software informiert. Von einer transparenten und wasserdichten Kreditkartendaten-Sicherheitsstrategie könnten Kunden und Händler gleichermaßen profitieren, so die Autoren. Der Bezahlvorgang für den Kunden werde vereinfacht und für den Händler bestehe durch die Kreditkartenunternehmen eine größerer Schutz vor Zahlungsausfällen.
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