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News | August 2009
10.08.2009
Bis 2014 soll der heutige mobile Datenverkehr weit übertroffen werden. Dabei werden nicht nur Smartphones, sondern besonders Laptops mit mobilem Internet wichtiger.
Wenn Leute an mobilen Datenverkehr denken, so Jeff Orr von ABI Research, denken sie unter anderem an BlackBerry oder iPhones. Der Großteil erfolge heutzutage allerdings durch Laptops mit PCMCIA-Karten oder USB-Modem. Während solche Möglichkeiten 2008 noch zwei Drittel des mobilen Datenverkehrs ausmachten, sollen bis 2014 Computer mit eingebauten 3G/4G Modems führen und für 50 Prozent des mobilen Datenverkehrs verantwortlich sein. Die Nutzung von 4G-Services verspräche sogar noch mehr Daten-Potenzial; so werde das komplette Online-Multimedia-Angebot nutzbar.
Weiterhin besagt die ABI-Studie, dass der 2008 global gemessene monatliche mobile Datenverkehr von 1,3 Exabyte bis 2014 noch weit überstiegen werden soll: die Experten erwarten einen Datenverkehr von 1,6 Exabyte pro Monat. Zudem, so Orrs Prognose, sollen 2014 etwa 74 Prozent des mobilen Datenvolumens durch Web- und Internetzugang erzeugt werden. Gerade einmal 26 Prozent sollen von Audio- und Video-Streaming ausgemacht werden, während Peer-to-Peer File Services sowie Voice over IP (VoIP) mit nur einem Prozent kaum ins Gewicht fallen. Mit einer Wachstumsrate von 62 Prozent erwartet Video-Streaming das größte Wachstum.
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