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ECIN Home | Aktuell | News | August 2009

Tach, keine Post: Wenn Schreiben verloren gehen.

11.08.2009 | Artikel drucken | Artikel empfehlen

Die erfolgreiche Übermittlung von eMail ist für Werbetreibende von immens hoher Bedeutung. Doch erreichen die eMails wirklich ihre Zielorte?

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Laut einer Datenerhebung von Return Path stimmen die Werte für die Versanderfolgsrate der meisten Werbe-eMails nicht mit der Realität überein. Für gewöhnlich gehen Marketer davon aus, dass 95 Prozent ihrer kommerziellen Informationen auch zum Kunden gelangen. Dies indizieren nämlich auch viele der entsprechenden IT-Systeme. Doch den Analysten zufolge kommen gerade mal 79,3 Prozent tatsächlich in den Postfächern an, während 3,3 Prozent auf direktem Wege in die Junk-Ordner wandern. Sogar völlig unbekannt ist indes, was mit dem Rest der verschickten Werbeschreiben geschieht; offenbar gehen 17,4 Prozent gänzlich verloren, sodass niemand mit Sicherheit sagen kann, was genau mit ihnen geschieht. Im B2B-Bereich sind die Erfolgsquoten des eMail-Versands sogar noch etwas geringer: 72,4 Prozent erreichten, laut Return Path, die elektronischen Postkästen der Business-Kunden.

Als die bedeutendsten Hürden für das eMail-Marketing, gelten in erster Linie die Web-Mailer. So fangen die Anbieter MSN und Hotmail beispielsweise etwa 20 Prozent der Nachrichten ab, Yahoo und das, aus dem deutschen Markt mittlerweile zurückgezogene AOL, gewähren 15 Prozent der Post keinen Einlass. Die Analysten sehen die Gründe für ineffiziente eMail-Kampagnen aber auch bei den Werbetreibenden selbst. Viele von ihnen würden noch immer kaum Praktiken umsetzen, die für die Wirksamkeit ihrer Maßnahmen förderlich sein könnten. Man beobachte am Markt immer wieder Programme mit hoher Versendungsrate aber geringer Spannweite und mäßigem Informationsgehalt. Die Experten empfehlen deshalb Opt-Out-Verfahren für die Kundenkommunikation. Hierbei werden die Daten des Kunden automatisch in einen eMail-Verteiler aufgenommen, sobald er sie hinterlegt hat. Eine Methode, bei der Marketer allerdings hohes Kundenvertrauen voraussetzen müssen.

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