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12.08.2009 - Weltweit müssen Unternehmen aus der Entertainment-Branche derzeit Umsatzeinbußen hinnehmen. Doch auch hier gilt: Wer online gut aufgestellt ist, kommt besser durch die Krise.

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Wenig Spaß in der Unterhaltungsindustrie

12.08.2009

Weltweit müssen Unternehmen aus der Entertainment-Branche derzeit Umsatzeinbußen hinnehmen. Doch auch hier gilt: Wer online gut aufgestellt ist, kommt besser durch die Krise.

Eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens PricewaterhouseCoopers bläst kräftig Trübsal: So ist von verbreiterter Tristesse in der globalen Medien- und Unterhaltungsindustrie die Rede. Im laufenden Jahr werden die weltweiten Branchenerlöse gegenüber 2008 um voraussichtlich 3,9 Prozent auf knapp 1,35 Billionen US-Dollar sinken. Für das Umsatzminus ist vor allem ein massiver Einbruch der Werbeeinnahmen verantwortlich. Diese dürften 2009 um 12,1 Prozent auf rund 421,1 Milliarden US-Dollar zurückgehen und sich in Abhängigkeit von der Konjunkturentwicklung erst ab 2011 wieder allmählich erholen.

Für die deutsche Branche prognostiziert PwC zwischen 2009 und 2013 ein leichtes Wachstum von jährlich 0,8 Prozent auf rund 99,5 Milliarden US-Dollar. Dabei dürften die Verbraucherausgaben um durchschnittlich 0,9 Prozent auf 59,9 Milliarden US-Dollar steigen, während die Werbeeinnahmen voraussichtlich um 1,8 Prozent auf knapp 22,1 Milliarden US-Dollar sinken werden. Solides, wirkliches Wachstum wird auch hier erst wieder ab 2011 erwartet.

Ohne das Internet wird künftig in der Entertainmentbranche nichts mehr laufen: Die Online-Verbreitung digitaler Inhalte ist laut den Experten der entscheidende Wachstumstreiber der kommenden Jahre. Allein für den stationären und mobilen Internet-Zugang werden die Konsumenten im Jahr 2013 rund 333,6 Milliarden US-Dollar ausgeben. Gleiches gilt für die Werbung: Während sich Offline-Medien weiter im Sinkflug befinden, sind Online-Werbung und Werbung in Videospielen die einzigen Werbesegmente, die in den nächsten fünf Jahren wachsen werden.

 


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