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14.08.2009 - Dem Nachwuchs sollte nicht alles offen stehen, was an Inhalten im Netz kursiert. Ein Familienportal unterstützt Eltern.

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Suchverhalten von Kindern: Achtsamkeit angebracht

14.08.2009

Dem Nachwuchs sollte nicht alles offen stehen, was an Inhalten im Netz kursiert. Ein Familienportal unterstützt Eltern.

Einer Studie von Symantec zufolge tun Kinder nicht immer das, was man ihnen sagt. Das allein ist wohl kaum etwas Neues, doch auch im Netz sind die Kleinen oft undiszipliniert – und auch dort kann es böse Folgen haben, schließlich sind bestimmte Webseiten deren Inhalte nur für Erwachsene bestimmt sein sollten, oft durch einen einfachen Klick für jedermann ansteuerbar. Die Sicherheitsexperten von Symantec haben deshalb das Portal "OnlineFamily.Norton" für Eltern und Kinder ins Leben gerufen, auf dem vor allem der Dialog zwischen beiden Seiten gefördert werden soll. Väter und Mütter können sich dort anmelden und werden fortan über die Web-Aktivitäten ihrer Sprösslinge auf dem Laufenden gehalten. Dabei werden Regelverstöße registriert, wie beispielsweise falsche Altersangaben, oder das Öffnen gesperrter Seiten – nicht selten können Kinder die Sicherungsmaßnahmen der Großen mit Leichtigkeit knacken.

Bei derartigen Umgehungsversuchen schlägt das Sicherheits-Tool von Symantec still Alarm. Auch Kontaktierung von verbotenen Freunden in den Instant Messangers wird mit Benachrichtigung der Eltern geahndet. Das Portal hat bereits 90 Millionen solcher Regelverstöße registriert. Die Aufsichtspflichtigen werden dann dazu angehalten, ein Gespräch mit den kleinen Anwendern zu führen, um ein Gefahrenbewusstsein zu etablieren und zu erhalten. Nicht nur Schmuddelkram, auch die Freigabe persönlicher Daten ist, speziell für Minderjährige, sehr bedenklich. Man habe festgestellt, dass nicht nur die Aufpasser, sondern auch die Kinder selbst gerne über ihre Internetaktivitäten reden, vor allem über ganz alltägliche Geschehnisse zum Beispiel in den sozialen Netzwerken, äußerte Marian Merritt von Symantec. Das Sicherheitsportal trage dazu bei, dass solche offenen Gespräche häufiger würden und mehr Kommunikation über richtiges und falsches Surf-Verhalten stattfinde. Auch die 100 häufigsten Suchbegriffe, die Minderjährige benutzen, wurden von den Sicherheitsexperten festgehalten. Ganz weit vorne sind dabei Youtube, eBay, Facebook und Myspace. Doch auch Begriffe aus der Erotik landeten weit oben in dieser Liste.

 


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