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News | August 2009
18.08.2009
Die Video- und PC-Spiele-Industrie ist längst ein wichtiger Faktor in der weltweiten Wertschöpfung. In Europa gibt es einen neuen Spitzenreiter.
Wie die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) vermeldete, hat die Bundesrepublik den bisher größten Absatzmarkt für Computer- und Konsolenspiele, Großbritannien, vom Thron gestoßen. Sie Softwareverkäufe gingen auf der Insel nämlich um etwa 20 Prozent zurück, währen sie hierzulande auf konstant hohem Niveau verblieben. Die GfK-Mitwirkende Tanja Eisen begründete dies vor allem mit dem Fehlen starker Titel im United Kingdom. Den größten Zuwachs konnte Portugal verzeichnen, denn dort wurden 16 Prozent mehr Unterhaltungssoftware verkauft als noch im Vorjahreszeitraum, sodass sich ein Umsatzzuwachs von elf Prozent ergab. Diese Entwicklung gehe auf das Konto des Gesamtmarktes, der dank der Erschließung neuer Zielgruppen über alle Formate zulegt habe, kommentierte Eisen.
Auch andere europäische Länder konnten Boden gut machen, so wurden in Schweden vier Prozent und in den Niederlanden 2,4 Prozent mehr Computer- und Konsolenspiele verkauft als in 2008. Das meistverkaufte Spiel in Deutschland, Großbritannien und Österreich ist eine Art Fitness-Programm für die neueste Nintendo-Konsole, das sich auch in der Gesamtbetrachtung Europas als einer der populärsten Titel präsentiert. In Finnland und Schweden sind die stimmgewaltige Spiele besonders weit verbreitet, doch auch Ego-Shooter und Sportsimulationen rangieren in der gesamten EU weit vorn.
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