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19.08.2009 - Sehr schnell kann die eigene Marke im Internet durch Trittbrettfahrer oder unseriöse Konkurrenten missbraucht werden. Zehn Tipps sollen helfen, Kosten und Ärger durch Piraterie zu vermeiden.ECIN Home | Aktuell |
News | August 2009
Markenführung ist Markenschutz
19.08.2009
Sehr schnell kann die eigene Marke im Internet durch Trittbrettfahrer oder unseriöse Konkurrenten missbraucht werden. Zehn Tipps sollen helfen, Kosten und Ärger durch Piraterie zu vermeiden.
Zunächst eine Binsenweisheit: Eine starke Marke ist das wertvollste Gut eines werbenden Unternehmens. Diese ist allerdings in den Weiten des Netzes oft bedroht und sollte entsprechend geschützt werden. Die Tipps der Online-Marketing-Experten von eProfessional sollen hier Hilfestellung leisten und bares Geld sparen: So schätzen die Autoren, dass Unternehmen bis zu 30 Prozent Traffic verloren gehen, wenn Fremde ihre Marke missbrauchen.
Als ersten und wichtigsten Tipp empfehlen die Experten die Registrierung des eigenen Markennamens als DE-Domain. Sollte dieser schon vergeben sein, lohnt es sich manchmal, eigene Rechtsansprüche auf den Namen zu prüfen. Bild- und Grafikdateien sollten sinnvoll mit dem eigenen Markennamen benannt werden, sie werden dann in der Bildersuche angezeigt. Aktiv sollte sich auch um die Verlinkung des eigenen Angebots gekümmert werden; Eintragungen in Webkataloge und Linkaustausch mit befreundeten Seiten ist oft hilfreich, ebenso ein Brancheneintrag auf Google Maps. Suchtreffer mit negativen Ergebnissen zum eigenen Markennamen sollten ernst genommen und wenn möglich entfernt oder in positive Bewertungen umgewandelt werden.
Für Sponsored-Link-Werbung empfiehlt es sich zunächst, einen Markenschutzantrag bei Google zu stellen. Zudem sollte festgelegt werden, bei welchen Suchworten der eigene Markenname nicht erscheinen soll; sogenannte ausschließende Keywords schützen vor ungewollten Assoziationen. Das eigene Revier sollte zudem auch durch die Besetzung von generischen Keywords markiert werden. Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen, ganz gleich ob TV, Plakat, Print, oder Dialog, sollten konsequent in die Suchmaschinenwerbung verlängert werden. Für alle diese Maßnahmen gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Verstöße gegen Vertragsbestimmungen und Markenmißbrauch müssen sofort den Verantwortlichen gemeldet werden - denn die eigene Marke ist in der Tat das wertvollste Gut.
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