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News | August 2009
26.08.2009
Mobile Commerce erwartet seinen Durchbruch: Drei Szenarien geben einen Überblick über mögliche Marktentwicklungen, Gewinne und Risiken.
Krisengeraune macht vorsichtig: Zwar werden für die Durchsetzung von mobile Shopping auf dem globalen Markt derzeit durch die massive Verbreitung von Smartphones gute Voraussetzungen geschaffen. Dennoch hält sich die auf Telekommunikation spezialisierte Unternehmensberatung Mücke, Sturm und Company drei Optionen offen. Für alle drei Szenarien gilt gleichermaßen: Eine erfolgreiche Umsetzung hängt in jedem Fall von innovativen Geschäftsansätze ab eine simple Übertragung vom Festnetz-Onlineshopping ins mobile Segment reicht nicht aus.
Szenario Nummer eins geht von einer schleppenden Entwicklung des mobile Commerce aus: Von den für 2014 prognostizierten 25 Millionen Smartphone-Besitzern würden in diesem Fall nur fünf Millionen aktiv mobiles Shopping betreiben. Bei einem durchschnittlichen Umsatz von 60 Euro pro Jahr und Nutzer ergäbe sich demzufolge ein Marktvolumen von 300 Millionen Euro. Szenario zwei ist optimistischer: Sollte das mobile Shopping aus der Technik-Freak-Ecke ausbrechen können und die Hälfte der Smartphone-Besitzer mobiles Shopping betreiben, wären Umsätze von etwa 920 Millionen Euro möglich. Dies entspräche dann schon einem Anteil von 3 Prozent des für 2014 prognostizierten eCommerce-Volumens.
Szenario drei ist das optimistischste: Eine große und breit gefächerte Gruppe von Smartphone-Besitzern hätte dann das mobile Shopping akzeptiert und gäbe jährlich 90 Euro dafür aus. 80 Prozent beziehungsweise 20 Millionen der Smartphone-Besitzer wären mobile Shopper und erwirtschafteten ein Marktvolumen von 1,8 Milliarden Euro. Welches Szenario auch immer eintrete: Viel hängt von der sinnvollen Integration von Technologien wie Near-Field-Communication (NFC) und standortbezogenen Diensten ab. Eine Allianz von Providern, Unternehmen und Banken könnte zudem eine einheitliche Payment-Lösung für den mobilen Bereich schaffen bisher ist dies allerdings noch Zukunftsmusik.
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