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News | August 2009
27.08.2009
Mobile Bezahlarten kommen nur sehr langsam aus den Startlöchern. Der Mobilfunk-Riese will nachhelfen.
Und so stellten die Finnen ihre neueste Handy-Applikation aus dem Bereich financial services vor. Das Programm trägt den schlichten, aber präzisen Namen Nokia Money und soll wesentliche, mit Geldtransfers verbundene Dienstleistungen anbieten. So kann der Nutzer Geld überweisen; einzig durch Angabe der Handynummer des Begünstigten. Nokia verspricht dabei einfache Bedienung auch bei Zahlvorgängen für Waren und Dienstleistungen. Rund um die Uhr sollen die Kontoverwaltungs- und Zahlfunktionen nutzbar sein; dafür zieht der Handy-Hersteller ein Netzwerk von sogenannten Nokia Money Agents auf, bei denen Anwender ihr Geld digital deponieren und abholen können.
Mobile Bankdienstleistungen seien ein Bereich mit enormem Wachstumspotenzial, tönt Mary McDowell von Nokia. Da in vielen Ländern mehr Mobilfunktelefone als Bankkonten existierten, habe bislang kaum jemand drahtlosen Zugriff auf sein Geld. Der daraus resultierende Nachfragesog sei eine optimale Gelegenheit, mobile Geräte mit einfachen aber alltagstauglichen Finanzdienstleistungen zu verbinden. Teppo Paavola, der ebenfalls für Nokia tätig ist, betont, dass insbesondere für ländliche Gegenden eine wesentliche Erleichterung der Bankgeschäfte zu erwarten sei, da kleinere Dinge wie Event-Tickets oder Bahnkarten völlig unkompliziert und rund um die Uhr zu erwerben seien. Unterstützt wird Nokia bei der Umsetzung von Obopay, einer Firma die auf die Entwicklung mobiler Finanzdienstleistungen spezialisiert ist.
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