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News | September 2009
04.09.2009
Auch Europa ist von Einbrüchen im Werbesektor nicht verschont geblieben. Wie zu erwarten, erholt sich die Online-Sparte am schnellsten.
Eine insgesamt positive Prognose kommt aus einer Studie, die in Kooperation zwischen IAB Europe, PricewaterhouseCoopers (PwC) und Screen Digest durchgeführt wurde. Zwar haben die Umsätze mit der Internet-Werbung im Laufe des Jahres 2009 deutliche Einbußen hinnehmen müssen, jedoch wird voraussichtlich trotz allem ein Plus am Ende stehen. So werden etwa 12,9 Milliarden Euro umgesetzt werden, was einem Wachstum von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Für das kommende Geschäftsjahr sagen die Analysten ein Branchenwachstum von 6,5 Prozent voraus, immerhin eine Verbesserung - wenn auch kein Vergleich zum Vorkrisenjahr 2008, als noch 21,8 Prozent Umsatzsteigerung verbucht werden konnten. Unterschiede zeichnen sich in den einzelnen Teilbereichen des Online Advertising ab; während Bannerwerbung nämlich in 2009 um 0,1 Prozent sinkt, präsentiert sich die suchmaschinenbasierte Werbung mit acht Prozent Zuwachs noch relativ stark. Die Suchmaschinen bewahren die Bilanz der virtuellen Produktinformationen auch insgesamt etwas vor dem Abknicken: Nächstes Jahr soll allein der Umsatz mit dieser Art der Werbung in Europa schon um 11,4 Prozent zulegen. Der Markt suche momentan nach seiner Form, sagte Karin Abrams von eMarketer. Auf das letzte Quartal zugehend warte man, insbesondere in Großbritannien, auf erneute Impulse von Investoren und Erhöhung der Ausgaben. Bis das geschehe, so Abrams weiter, könnten sich Marketer aber weitgehend auf die noch immer treibende Kraft des Suchmaschinen-Marketings verlassen, das nach wie vor das beste ROI verspreche.
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