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News | September 2009
15.09.2009
Die steigende Nutzung von eCommunities erzeugt nach und nach ein neues Miteinander. Doch auch zweifelhafte Industriezweige wollen ihren Teil vom Kuchen.
Und damit ist ganz speziell die Rotlichtindustrie gemeint. Laut BitDefender sind beispielsweise bei Twitter sage und schreibe 15 Prozent des gesamten Nachrichtenverkehrs pornografische Spam-Beiträge. Lange war dieses Ärgernis lediglich in der Welt der eMails angesiedelt, jeder hat wohl schon einmal eine solch überflüssige Nachricht im Postfach gehabt.
Mit dem sich vollziehenden Wandel allerdings, steigen die Autoren solcher Spam zunehmend auch auf die sozialen Netzwerke um. So beschweren sich Twitter-Nutzer verstärkt über gefälschte Teilnehmer, die mit ansprechenden Profilbildern Freunde sammeln oder Anwendern sogar nachforschen und anschließend URLs posten, die zu den einschlägigen Webseiten führen. Alexandru CatalinCosoi von BitDefender weiß aber auch über die anderen bekannten eCommunities zu berichten; so werden momentan bei Facebook etwa sieben Prozent der kommunizierten Inhalte als Erotik-Spam eingeordnet. Auch Myspace bleibt nicht verschont, hier sollen etwa zehn Prozent auf das Konto dieses Milieus gehen. Es werde wohl immer auch Malware-Autoren geben, die Spam - spezielle pornografische zur Verbreitung nutzen, sagte Cosoi. Viele wollten aber gar nicht unbedingt fremde Rechner infizieren, sondern sähen diese zweifelhafte Art der Werbung als notwendig für ihren Geschäftsbetrieb an. Eine sicherlich streitbare und teilweise illegale Art, seine Brötchen zu verdienen, doch zum Glück gibt es ja bei jedem der Netzwerke Sperr-Funktionen für Kontakte.
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