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News | September 2009
17.09.2009
Deutschland gilt für viele im Ausland als kaum geschädigt von der Krise. Indes ergeben sich weltweit Einschnitte in Werbebudgets zugunsten der digitalen Marketing-Branche.
Dies stellten die Analysten von Round2 in einer US-Studie fest. Denn während die Werbezunft weiter Kürzungen an ihren Kosten vornimmt, profitiert davon mehr und mehr die Online-Werbung. Sie gilt als kostengünstige Alternative, weshalb immer neue Messmethoden bezüglich des Kampagnenerfolgs entwickelt werden. Mehr als zwei Drittel der in der Erhebung Befragten gaben an, dass sich von 2008 auf 2009 Einbußen in ihren Budgets ergeben hätten.
Rund 25 Prozent aber erwarten einen baldigen Anstieg ihrer Umsätze im Bereich von zehn Prozent und somit auch wieder bedenkenlosere Investitionen. Während die Voraussagen für herkömmliche Werbekanäle wie Fernsehen und Radio eher die Tendenz eines gleichbleibenden Niveaus aufweisen, sind die Wettbewerber bei den digitalen Werbeträgern mutiger: 40 Prozent sagten, ihre Ausgaben für eMail-Marketing würden dieses Jahr insgesamt nach oben gehen und 50 Prozent ordneten sie als gleichbleibend ein.
Als größter Verlierer bezüglich der Budgetbeschränkungen kristallisieren sich gleichzeitig die Printmedien heraus, denn rund 47 Prozent der Entscheider gehen davon aus, dass sie die finanziellen Bemühungen für diesen Darbringungsweg der Werbung, im Verlaufe diesen Jahres reduziert haben werden. Dies geht einher mit der gleichzeitigen Feststellung in der Studie, dass die gedruckte Marketing-Maßnahme nach wie vor der größte Kostenfaktor der Branche ist; knapp 38 Prozent machten diese Angabe. Auf dem zweiten Platz, aber schon ein Stück abgeschlagen, kam das Fernsehen mit gut 21 Prozent.
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