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News | September 2009
18.09.2009
Festnetzbasiertes und mobiles Web werden sich oberflächlich immer ähnlicher. Die Erfordernisse an den Marketer sind allerdings stark unterschiedlich.
Falsche Analogien liegen in der Natur des Menschen - denn nur weil etwas ähnlich aussieht, ist es noch lange nicht das gleiche. Festnetz-Marketer sollten demnach ihre Erfahrungen nur vorsichtig ins mobile Web übertragen, warnt ein Report der SEMPO, deren sinniges Akronym Search Engine Marketing Professional Organisation bedeutet. In jedem Fall sei ein Werbe-Engagement aber lohnend: So stellen die mobilen Click-Through-Raten von fünf bis 15 Prozent die im Vergleich eher mageren zwei Prozent der festnetzbasierten Kampagnen locker in den Schatten.
Zudem lockt ein schmackhafter mobile Werbekuchen, der sich laut PricewaterhouseCoopers-Angaben von derzeit etwa 3,8 Milliarden US-Dollar bis 2013 auf 9,2 Milliarden US-Dollar vergrößern soll. Dieser wird voraussichtlich zu etwa jeweils einem Drittel den USA und der EMEA-Region, die Europa einschließt, zuteil werden. Um hiervon ein möglichst großes Stück zu bekommen sollten Inhalte, Suche, Services und Navigation speziell auf mobile Nutzer zugeschnitten werden der kleine Bildschirm und die oft fummelige Navigation erfordern ein einfaches, klares und schlankes Design. Zudem sollten Marketer ihr Wunschpublikum demografisch und hinsichtlich der Nutzungsintensität segmentieren; eine einfache Universallösung gebe es im mobilen Internet nicht.
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