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09.10.2009 - Gerade im Internet ist Werbung nicht gleich Werbung. Im ersten Halbjahr 2009 werden durchaus Unterschiede zwischen den Kanälen offenbar.

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Online-Werbung: Leichtes Negativwachstum

09.10.2009

Gerade im Internet ist Werbung nicht gleich Werbung. Im ersten Halbjahr 2009 werden durchaus Unterschiede zwischen den Kanälen offenbar.

Die Marktforschungsunternehmen IAB und PricewaterhouseCoopers (PwC) veröffentlichten eine US-Studie zu den Ausgaben für Online-Werbung für die erste Hälfte dieses Jahres. Die Umsätze lagen mit 10,9 Milliarden US-Dollar (etwa 7,4 Milliarden Euro) um 5,3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Dabei schnitten die sogenannten „display ads“, also Bilder, Banner oder auch einfacher Text relativ gut ab. Zusammen mit den suchmaschinenbasierten Anzeigen, die passend zu Suchanfragen generiert werden, konnten sie einen leichten Zuwachs auf 5,1 Milliarden US-Dollar (knapp 3,5 Milliarden Euro) verzeichnen. Der Primus unter den Online-Werbeformen, nämlich Video, lässt sich jedoch auch von Krisen kaum bremsen: 38 Prozent Umsatzwachstum standen im ersten Halbjahr auf dem Papier, zieht man das Vorjahr zum Vergleich heran.

Man sei in einem der schwersten wirtschaftlichen Einbrüche seit Jahrzehnten, so der Geschäftsführer von IAB, Randall Rothenberg. In den letzten Jahren habe die digitale Revolution das Konsumverhalten von Werbung und Medien dramatisch verändert. Man sei jedoch nun guten Mutes, dass die Ausgaben für Online-Werbung bald wieder wachsen würden, da für die Budgets, durch allmähliche Erholung der Wirtschaft, ebenfalls wieder positive Tendenzen zu erwarten seien. Kunden würden interaktive Medien zudem zu immer bedeutenderen Teilen ihres Alltagslebens machen. Auch David Silverman von PwC schaut optimistisch in die Zukunft der Internet-Werbung. Während der gesamte Sektor der Werbung sich noch lange nicht von der Wirtschafts- und Bankenkrise erholt habe, sei sie im Online-Bereich gut aufgestellt. Marketer ließen mehr Geld in das Online-Marketing fließen, auch weil die Kunden immer mehr Freizeit im Netz verbrächten, so Silverman.

 


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