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16.10.2009 - Multikanalwerbung ist erfolgreicher, wenn Marketer die Präferenzen und Verhaltensmuster ihrer Adressaten kennen – das ist nichts Neues. Doch werden die Implikationen allzu oft ignoriert.

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Kenne deine Kunden: Vorlieben richtig nutzen

16.10.2009

Multikanalwerbung ist erfolgreicher, wenn Marketer die Präferenzen und Verhaltensmuster ihrer Adressaten kennen – das ist nichts Neues. Doch werden die Implikationen allzu oft ignoriert.

Forrester Consulting und ExactTarget fanden dies im Rahmen einer Studie heraus, die retrospektive mit Daten aus Juni und Juli dieses Jahres erstellt worden war. Nur 32 Prozent der befragten Marketing-Entscheider gaben an, das Verhalten ihrer Zielgruppen, über die Werbekanäle hinweg zu kennen. Ebenfalls mager die Anzahl derjenigen, die um die Konsummuster der Kunden wissen : Nur 37 Prozent sind sich der Vorlieben im Kaufverhalten ihrer Werbeempfänger bewusst.

Indes verändert sich auch die Akzeptanz für die Darbringungsarten von Werbung: Im Laufe der vergangenen zwölf Monate wuchs die Zahl derjenigen, die mit Werbe-eMails einverstanden waren um 3,6 Prozent. SMS-Reklame erzielte ein Plus 2,9 Prozent im Einverständnis und auch Instant Messaging und soziale Medien konnten leicht, um 0,6 beziehungsweise 0,3 Prozent, zulegen. Lawinenartige Einbrüche in der Beliebtheit dagegen musste die gute, alte Postwurfsendung hinnehmen – 8,6 Prozent weniger Kunden als im Vorjahr wollten noch gedruckte Werbung im Briefkasten haben. Etwa die Hälfte der Empfänger gab zudem an, von Reklame, die ohne Zustimmung eingehe, genervt zu sein und verliehen ihr das Prädikat „inakzeptabel“. Angesichts dieser Beobachtungen mag es Marketern ein wenig ironisch erscheinen, dass die klassische eMail immer mehr an Boden verliert. Gaben im letzten Jahr noch 67 Prozent der Befragungsmasse an, sie als Kommunikationsform Nummer Eins zu nutzen, so waren es bei der diesjährigen Untersuchung nur noch 57 Prozent.

Für Internet-Informationsübermittlung in geschriebener Form gewannen dagegen sowohl die althergebrachte SMS, als auch die sozialen Netzwerke hinzu. Erste stieg von 16 auf 24 Prozent und letztere von drei auf zehn Prozent. Morgan Stewart von ExactTarget verweist deshalb auf die Bedeutung der richtigen Auswahl des Werbekanals. Die Schlussfolgerung aus der Studie müsse sein, dass Werbetreibende nicht nur die richtige Botschaft an die richtige Person zur richtigen Zeit senden sollten, sondern sie auch viel mehr auf die Wahl des geeigneten Kanals zu achten hätten. Eine zeitnahe Beobachtung der Beliebtheit der Darbringungsarten ist demnach nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig.

 


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