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04.11.2009 - Momentan loten Marketer jede nur erdenkliche Kombination von Werbeträgern aus, denn nie war die Auswahl so groß. Netzwerke und eMails gelten als geradezu prädestinierte Kombination.

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Cross-Marketing im Trend

04.11.2009

Momentan loten Marketer jede nur erdenkliche Kombination von Werbeträgern aus, denn nie war die Auswahl so groß. Netzwerke und eMails gelten als geradezu prädestinierte Kombination.

Immer wieder wird die eMail für tot erklärt, doch die Realität sieht anders aus, denn kaum ein Werbemittel ist so flexibel. Aus sozialen Netzwerken ist das Schreiben von Nachrichten kaum weg zu denken. Die Marktanalysten von MarketingSherpa statuierten anhand einer Studie, dass die klassische elektronische Post in sozialen Medien die Reichweite von Werbekampagnen erhöhen, die Wahrnehmung einer Marke verstärken und letztendlich die Kapitalrendite einer Maßnahme verbessern kann. 81 Prozent der befragten Marketer gaben an, dass ihre Kampagnenreichweiten durch „soziale eMails“ hinzu gewonnen hätten, während 78 Prozent von verbessertem Ruf ihrer Produkte oder Marken sprachen. 53 Prozent gaben sogar an, dass ihr eingesetztes Kapital sich besser verzinst habe (Return on Investement).

Die Experten raten bei diesen Kampagnen zu kurz gehaltenen Botschaften, da auch in den eCommunities die Lust an langen Werbetexten naturgemäß sehr beschränkt sei. Statt in dieser Umgebung Sonderangebote und Rabattaktionen zu stark anzupreisen, sollten Werbetreibende eher auf die Bedürfnisse eines Mitglieds der Web-Gemeinde eingehen. Dazu gehörten in erster Linie Beschreibungen, warum ausgerechnet dieses Produkt einem Teilnehmer bei beispielsweise MySpace zusagen sollte und warum der digitale Freundeskreis es interessant finden könnte. In der Kürze liegt die Würze: Statt lange Listen mit Vorteilen des feil gebotenen Gutes zu versenden, sollten Marketer auf einen oder zwei wesentliche Punkte eingehen. Das eigentliche Angebot sollte nicht im Umfeld des sozialen Netzwerks stattfinden, sondern erst durch einen Link erreichbar gemacht werden. Es ist also kontraproduktiv, das Mitglied der Web-Gemeinde durch Werbung zu stark aus seiner virtuellen, sozialen Umgebung herauszureißen. Vielmehr sollten die sozialen eMails vom Kunden nicht als Fremdkörper wahr genommen werden.

 


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