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16.12.2009 - Zu gerne würden einige Anbieter von Webinhalten den Nutzer zur Kasse bitten. Doch wo kein Wille, da kein Weg – und kein Gewinn.

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Content ja, Paid nein

16.12.2009

Zu gerne würden einige Anbieter von Webinhalten den Nutzer zur Kasse bitten. Doch wo kein Wille, da kein Weg – und kein Gewinn.

So könnte man – etwas zugespitzt – das Ergebnis einer GfK-Studie zusammen fassen. Man hatte in 17 Ländern 16.800 Menschen befragt, ob sie bereit wären für digitale Inhalte Geld zu zahlen. Nur 13 Prozent aller Nutzer beantworteten diese Frage mit einem klaren ja. Diese teilen sich auf in acht Prozent, die dabei keine Werbung mehr sehen wollen und fünf Prozent, die selbst bei Bezahlung der Leistung mit Werbung einverstanden wären. 80 Prozent indes halten monetäre Vergütung für den Zugriff auf Internet-Inhalte für nicht akzeptabel und etwa 33 Prozent sogar sind der Meinung, dass selbst die bislang vorhandenen Werbeeinblendungen verschwinden sollten. Länderübergreifend nehmen 46 Prozent der Nutzer die Internetwerbung durchaus hin, solange die Angebote damit kostenfrei zugänglich bleiben.

Jedoch zeigen sich die traditionell liberaleren Staaten auch in dieser Hinsicht toleranter: Kostenpflichtiger Zugriff auf Dienstleistungen würde von 23 Prozent der Schweden und von 20 Prozent der Niederländer widerstandslos hingenommen werden – und damit von anteilig deutlich mehr als den 13 Prozent des Gesamtdurchschnitts. Am anderen Ende der Skala befinden sich unterdessen Rumänien mit vier und Polen mit fünf Prozent; hier wäre kaum jemand bereit die bisher kostenlosen Inhalte auch unter Bezahlung in Anspruch zu nehmen. Etwa die Hälfte der international Befragten gab das Versenden von eMail als beliebteste Online-Aktivität an, wobei sich die Deutschen, Portugiesen und Spanier diesbezüglich am kommunikativsten zeigten. Ebenfalls überall sehr beliebt ist das Abrufen von Informationen über Suchmaschinen und digitalen Nachschlagewerken – alles Angebote, die man bislang noch überwiegend wahrnehmen kann, ohne den Geldbeutel erleichtern zu müssen. Soziale Netzwerke werden in der Türkei, Großbritannien sowie den USA und Griechenland am meisten genutzt. Hier rangiert Deutschland eher auf den hinteren Plätzen. Nur sieben Prozent der Bundesbürger sehen die eCommunities als eine für sie wichtige Online-Aktivität an. Zudem sind Frauen dort deutlich aktiver als Männer.

 


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