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28.01.2010 - Deutsche IT-Entscheider trauen sich wieder. In vielen Bereichen wollen sie die Investitionen im Laufe des Jahres deutlich hochfahren.

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Gute Vorsätze der IT

28.01.2010

Deutsche IT-Entscheider trauen sich wieder. In vielen Bereichen wollen sie die Investitionen im Laufe des Jahres deutlich hochfahren.

Erst in der Krise haben offenbar viele Firmen erstmals bemerkt, wie unflexibel die vorhandenen IT-Systeme sind oder waren. In einer unsicheren Umwelt, die nie genaue Prognosen über die nahe Zukunft zulässt, werden starre, überdimensionierte und unorgansierte IT-Infrastrukturen schnell entlarvt – deutsche Unternehmen rüsten um. Wie eine Umfrage von Accenture im Rahmen einer IT-Studie ergab, wollen 44 Prozent der Betriebe in 2010 mehr Geld in ihre IT stecken. 78 Prozent der Befragten stellen die Anforderung an ihre IT-Abteilungen, flexiblere und schnellere Problemlösungsstrategien anzubieten.

38 Prozent gaben an, dass insbesondere für Virtualisierung größere Teile des Firmenbudgets eingesetzt werden sollten als in 2009. Dies wäre wohl auch im Bereich der Datenanalyse und IT-Governance angebracht, denn dort hatten 23 Prozent der Unternehmen letztes Jahr ihre Investitionen weitgehend gedrosselt oder gar eingestellt. Das Reaktionsvermögen auf Änderungen am Markt und der Umweltfaktoren leidet unter derartigen Einschnitten, weil der Soll-Ist-Abgleich der Situation unter Umständen gar keine verlässlichen Rückschlüsse mehr ermöglicht. Da die Datenanalytik eine der ältesten Aufgaben der IT und Grundvoraussetzung für eine ständige Anpassung an Konkurrenz und Nachfragesituation ist, wollen über 20 Prozent der Entscheider wieder mehr finanzielle Aufwendungen für diese Bereiche stemmen. Auch die Messung von Aufwand und Nutzen der IT-Syteme und –mitarbeiter sollte keinesfalls unterschätzt werden, mahnt Ralph Jahnke von Accenture. Die zentrale Aufgabe der IT-Governance ist die Etablierung einer Kennzahl für den Erfolg von IT-Investitionen, dennoch wollen nur elf Prozent der deutschen Betriebe 2010 wieder größere Budgetanteile in solche Messinstrumente fließen lassen. 36 Prozent wollen erheblich mehr in eBusiness investieren, CRM wird von 32 Prozent mit mehr Geld bedacht und 27 legen höheren Wert auf Ausweitung ihrer Distributionskanäle.

 


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