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19.02.2010 - Rasante Mundpropaganda: Microblogging und eCommerce zu verbinden ist eigentlich naheliegend, insbesondere wenn es um das schnelle Live-Shopping-Geschäft geht.

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Vom eCommerce- und Twitter-Zwitter

19.02.2010

Rasante Mundpropaganda: Microblogging und eCommerce zu verbinden ist eigentlich naheliegend, insbesondere wenn es um das schnelle Live-Shopping-Geschäft geht.

Die lang erwartete Möglichkeit, Online-Sonderangebote einfach mal ins Netz „hineinzubrüllen“ ist nun verwirklicht worden: Mit hollrr (abgeleitet von engl. to holler – brüllen), könnten Word-of-Mouth-Marketern Siebenmeilenstiefel wachsen. Bereits seit Anfang 2009 online ist der Dienst bei uns noch eher unbekannt. Insbesondere kurzlebige Sonderangebote in Live-Shops oder auslaufende Online-Auktionen lassen sich twitter-analog in Echtzeit verbreiten. Insbesondere Online-Shops mit geringem Werbebudget könnten, ein wenig Geschick und Mühe vorausgesetzt, von der rasanten Mundpropaganda profitieren.

Das in San Francisco beheimatete Start-Up hollrr.com hat nach eigenen Angaben ein Herz für kleine und mittlere Unternehmen, speziell an sie richte sich das kostenfreie Angebot. Virale Marketing-Ansätze, die im riesigen Twitter-Strom oft untergingen, fänden durch die Spezialisierung des Dienstes kontextabhängig besondere Beachtung. Gute Produktrezensionen sprechen sich so deutlich schneller herum, schlechte allerdings auch – „hollrr-er“ sollten besonders sorgfältig und servicebewusst sein.

 


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