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News | Februar 2010
19.02.2010
Bezahlpflichtige Inhalte im Internet sind heikel: Wenn der Nutzer bezahlen soll, muss er einen definitiven Mehrwert erhalten. Ein kostenloses Whitepaper informiert über Feinheiten.
27.000 Nutzer in 52 Ländern wurden befragt, die Antwort ist ein eindeutiges Jein. Bezahlpflichtige Inhalte im Netz spalten die Gemüter, wie eine Nielsen-Untersuchung zum Thema Paid Content ergab. Sichere Möglichkeiten zur Entgelterhebung finden sich laut den Experten allenfalls im Detail und/oder in speziellen Inhaltskategorien.
So seien Kinofilme, Spiele und hochwertige TV-Serien durchaus im Internet gegen Gebühr verkäuflich, soziale Netzwerke, nutzergenerierte Inhalte, Podcasts und Blogs hingegen eher nicht Selbstgestricktes bekommt man auch umsonst. Deutlich komplizierter ist die Lage hingegen bei Nachrichteninhalten: So hat die bisher herrschende Umsonst-Kultur der führenden Netz-Ausgaben von Printmedien die Möglichkeit zur Erhebung von Online-Abonnement-Gebühren erheblich erschwert:
71 Prozent der Befragten sind nur bereit für Online-Nachrichten zu bezahlen, wenn die Inhalte deutlich qualitativ besser wären als das, was man bisher umsonst bekommen habe. 79 Prozent der Befragten geben aber freimütig zu, dass sie bezahlpflichtige Angebote gezielt meiden würden und auf kostenfreie Angebote, trotz möglichen Suchaufwandes, ausweichen würden. 78 Prozent sind der Meinung, dass ein Print-Abonnement automatisch zur Nutzung er Online-Ausgabe einer Tageszeitung berechtigen sollte ohne Extrakosten. Möglichen Kopierschutzmaßnahmen der einmal bezahlten Inhalte steht die Nutzergemeinde ebenso ablehnend gegenüber: Einmal bezahlt möchten 62 Prozent der Nutzer mit den Inhalten machen was sie wollen kopieren, verschicken und in sozialen Netzwerken verbreiten inklusive. Schließlich kann man seine Tageszeitung ja auch dem Nachbarn schenken wenn sie nicht von gestern ist.
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