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News | Februar 2010
22.02.2010
Die Bank in der Tasche: Während in Industrieländern der Markt für mobile Bankgeschäfte eher überschaubar ist, besteht in Entwicklungsländern aufgrund fehlender Infrastruktur großes Potenzial.
Finanztransaktionen von Handy zu Handy? Für Nutzer in Industriestaaten offenbar eher uninteressant, findet man doch hier genug Geldautomaten und Online-Banking-Zugangsmöglichkeiten, so eine ABI Research-Studie. Ganz anders sieht es hingegen in Entwicklungsländern aus: Abseits engmaschiger Datennetze sind Handys oft die einzige Möglichkeit online zu gehen oder zeitnah Bankgeschäfte abzuschließen.
Während sich nur 16 Prozent der Westeuropäer an mobilen Bankgeschäften interessiert zeigten, war man in der asiatisch-pazifischen Region mit 34 Prozent deutlich enthusiastischer. In den USA waren nur neun Prozent der Befragten gegenüber der Bank in der Tasche positiv eingestellt. Laut Mark Beccue von ABI Research seien mobile Transaktionen vor allem dort gefragt, wo man zum persönlichen Bargeldaustausch wenige oder keine Alternativen habe. Die vielfältigen Transaktionsmöglichkeiten in Industrieländern reichten den meisten Nutzern dort aus in Afrika, Asien und Teilen Lateinamerikas sehe dies ganz anders aus, so der Experte.
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