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23.02.2010 - Das Informationszeitalter verändert immer mehr die Arbeitsweise. Viele strategische Unternehmensentscheidungen erfordern nicht mehr zwangsläufig die Anwesenheit des Entscheiders.

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Schreibtisch war gestern: mobile Mitarbeiter gefragter denn je

23.02.2010

Das Informationszeitalter verändert immer mehr die Arbeitsweise. Viele strategische Unternehmensentscheidungen erfordern nicht mehr zwangsläufig die Anwesenheit des Entscheiders.

Die Anzahl der „mobile workers“, also derjenigen Arbeitskräfte einer Firma, die einen Großteil der Arbeit außerhalb der Niederlassungen erledigen, soll bis 2013 die Milliardenmarke knacken. Das verlautbart IDC in einer Studie. 1,2 Milliarden Menschen – etwa ein Drittel der weltweiten Erwerbstätigen - sollen dann zu dieser neuen Form von Mitarbeitern gehören. Vor allem in Asien, wo eine wieder erstarkende Wirtschaft und hohes Interesse für IKT die Entwicklung begünstige, werde der Wechsel der unternehmerischen Organisationssturkuren schnell vonstatten gehen, so die Experten.

Bislang weisen die USA den prozentual größten Anteil an mobilen Mitarbeitern auf, 72,2 Prozent erbrachten dort im Jahr 2008 regelmäßig Arbeitsleistungen, ohne einen Fuß ins Büro zu setzen. Glaubt man den IDC-Analysten, so werden es in 2013 bereits 75,5 Prozent sein. Der asiatisch-pazifische Raum soll in den kommenden drei Jahren den rasantesten Anstieg von derzeit 37,5 Prozent auf 62 Prozent erleben. Für Westeuropa wird indes ein gleichmäßiges Wachstum von durchschnittlich sechs Prozent pro Jahr erwartet, im Jahr 2013 wären dann 129,5 Millionen Europäer, das sind mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen der EU, im Auftrag ihres Unternehmens mit dem Handy unterwegs. Eine Vielzahl von Möglichkeiten, gäbe es noch, mobile Technologien in die Arbeitswelt einzubinden, begeistert sich Sean Ryan von IDC. Durch hohe Reichweiten und Flexibilität sei der Einzug der digital gestützten Arbeit ein Segen für die Wirtschaft.




 


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