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News | Februar 2010
25.02.2010
Nicht nur Unternehmen, auch die Privathaushalte ziehen ihre Lehren aus den vergangenen Monaten. Präkognition und Aufmerksamkeit sind gefragt.
In einer Umfrage von About.com, in der 71 Prozent der Befragten weiblich waren, zeichnete sich ab, dass Internetkunden aus der Krise offenbar gelernt haben. 55 Prozent gaben an, dass sie finanziell verantwortungsbewusster oder vorsichtiger geworden seien. 29 Prozent glauben auch jetzt noch nicht an ein endgültiges Ende der Rezession und bleiben skeptisch. Die breite Mehrheit sagte, dass nur die notwendigsten Einkäufe im Web getätigt würden und sie ganz spezifisch auf Schnäppchenjagd gingen. 54 Prozent glauben, dass sie deshalb insgesamt mehr Zeit online verbringen müssten, da die Suche sich in absehbarer Zeit schwieriger gestalten werde.
Das so bizarre wie erfreuliche dabei ist, dass der monetäre Argwohn der Nutzer sich im Endeffekt in mehr Online-Shopping niederschlägt. 64 Prozent glauben selbst, dass sie damit vorerst mehr Zeit verbringen werden als bisher. Auch für die Online-Werbung gibt es dabei gute Nachrichten, denn 53 Prozent der Befragten gaben an, dass Internet-Werbung ihnen Orientierung beim Web-Einkauf verschaffe. 33 Prozent sagten sogar, dass die ads ihnen bei Preisvergleichen verschiedener Shopping-Portale helfen und somit das Sparen erleichterten. Auch die zeitliche Begrenzung bestimmter Sonderaktionen von Online-Händlern spielt eine Rolle. Werbebanner die auf spezielle Vergünstigungen aufmerksam machen helfen den Kunden dabei, den zeitlichen Korridor nicht zu verpassen und auf diese Weise progressive die Schnäppchen im Web abzugrasen.
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