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News | März 2010
02.03.2010
Mobile Welten finden bei Marketern großen Anklang und das nicht umsonst. Erneut sollen Nutzer- und Umsatzrekorde erzielt werden, vor allem standortbezogene Apps sollen punkten.
Schenkt man einer Prognose von Juniper Research Glauben, so sollen bis 2014 Einnahmen aus mobilen standortbezogenen Diensten (MLBS, mobile location-based services) im Wert von 12,7 Milliarden US-Dollar erzielt werden. Einen Wachstumstrend konnte man vor allem in den vergangenen zwei Jahren feststellen, stagnierte der Markt doch zwischen 2000 und 2007 noch weitgehend.
Impulse für das Ende der Stagnation sollen vor allem von Apples iPhone und dem iTunes-Store ausgegangen sein, die laut Juniper Research fundamental den Blickwinkel von Entwicklern und Nutzern auf mobile Applikationen (Apps) verändert haben. Zudem brachte es eine große Anzahl von Nutzern dazu, sich erstmalig mit dem Konzept von Apps auseinanderzusetzen. Ein weiterer Grund für den Anstieg der Nutzung soll in der zunehmenden Verbesserung der mobilen Infrastruktur liegen; so haben bereits 20 Prozent der Westeuropäer Zugang zu UMTS oder kurz 3G. In 2014 sollen es bereits 80 Prozent sein. Ein ähnliches Wachstum soll mobiles Internet erleben: Hatten im vergangenen Jahr noch 25 Prozent der mobilen Nutzer Zugang zum mobilen Netz, so sollen es im Jahr 2014 bereits 80 Prozent sein.
Der Prognose zufolge soll auch mobile Werbung weiter durchstarten, so soll dieser Werbezweig der Krise besser getrotzt haben als manch anderer und schon bald enormes Wachstum zeigen. Der MLBS-Markt, so die Experten, sei das ideale Medium für standortbezogene Werbung. Gerade bei lokalen Suchergebnissen seien Nutzer besonders zugänglich für Werbung.
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