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News | März 2010
04.03.2010
Gute Nachrichten vom deutschen eCommerce: 2009 brachte ein zweistelliges Wachstum, nur leichte Einbußen und einen neuen Umsatz-Spitzenreiter.
Die Fakten zuerst: Deutschlands Konsumenten haben im vergangenen Jahr für rund 15,5 Milliarden Euro Waren und Dienstleistungen im Internet gekauft. Insgesamt legte der eCommerce-Umsatz mit einem Plus von 14 Prozent deutlich zu, so das aktuelle Webscope-Panel des Konsumforschungsunternehmens GFK . Ganz ohne Dellen konnte allerdings auch der Internethandel nicht durch die Krise schippern. Wurden 2008 noch 19 Prozent Wachstum erzielt, waren es in den ersten drei Quartalen 2009 nur zwölf Prozent. Im vierten Quartal fand das Wachstum aber mit erneuten 19 Prozent zur alten Stärke zurück.
Die guten Zahlen lassen sich in erster Linie auf eine gesteigerte Konsumbereitschaft der Kunden zurückführen. Im Durchschnitt stiegen die Ausgaben um zehn Prozent auf 506 Euro pro Käufer, die Einkaufshäufigkeit blieb dabei mit 9,4 Einkäufen pro Jahr konstant. Großer Gewinner des Jahres ist die Modebranche deren eCommerce-Umsätze mit einem Plus von 24,5 Prozent deutlich zulegen konnten. Möbel, Heimwerkerartikel, Spielwaren, Bücher und Haushaltswaren haben sich mit einem Plus von 11,5 Prozent hingegen nur unterproportional entwickelt, selbiges gilt für den Bereich Technik mit einem vergleichsweise eher mageren Plus von 12,3 Prozent.
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