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05.03.2010 - Es liegt auf der Hand, dass nicht nur Rechen- und Speicherkapazität sich mehr und mehr ins Internet verlagern, sondern auch Videospiele. Provider wetzen schon die Messer.

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Mehr Spielspaß im Netz

05.03.2010

Es liegt auf der Hand, dass nicht nur Rechen- und Speicherkapazität sich mehr und mehr ins Internet verlagern, sondern auch Videospiele. Provider wetzen schon die Messer.

In ihrer Studie „Online Gaming 2010“ hat die National Purchase Diary Group festgehalten, dass sich die Anzahl der pro Woche online gespielten Stunden gegenüber 2009 spürbar erhöht hat. Acht Stunden werden mittlerweile damit zugebracht, das bedeutet einen Anstieg von zehn Prozent im Vergleich zur Vorjahreserhebung. Auch gehen viele Zocker nicht mehr aus dem Haus, um die Software zu erwerben, sondern laden sie sich zum Originalpreis herunter – 20 Prozent aller gekauften Spiele wandern mittlerweile auf diesem Wege auf die Festplatten. 54 Prozent aller Videospielebegeisterten gaben in einer Umfrage zum Thema an, sich auch des Öfteren mit Gamern aus aller Welt den Spielspaß zu teilen.

Während die Gesamtzahl derjenigen, die angeben allgemein Videospiele in Anspruch zu nehmen leicht gesunken sei, so Anita Frazier von der National Purchase Diary, wiesen die ökonomischen Kennzahlen auf eine andere Entwicklung hin – nämlich auf Wachstum in der Branche sowohl offline als auch online. Das vermag nicht unbedingt in hohem Maße zu verwundern, werden Online-Gamer doch spätestens seit „World of Warcraft“ allzu schnell als realitäsfremde Außenseiter abgestempelt. Kaum jemand, so befürchtet Frazier, werde realistische Zahlen zu seinem Online-Gaming-Konsum nennen wollen. 71 Prozent der Befragten gaben, sich ein neues Spiel in der Weihnachtssaison zugelegt zu haben.

Meist genutzte Plattform beim Internet-Gaming ist mit deutlicher Dominanz noch immer der PC: 85 Prozent aller Online-Gamer lassen ihre Pixelwelten über den Rechner flimmern. Bei den restlichen internetfähigen Plattformen dominiert dagegen die Xbox 360 von Microsoft mit einer anteiligen Nutzermenge von 48 Prozent. Marketer, Provider und Spieleentwickler stürzen sich jedoch momentan vor allem auf die Smartphones, die als mobile Spieleplattformen derzeit enorm viel Boden in Sachen Beliebtheit gut machen.

 


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