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News | März 2010
09.03.2010
Zehn Millionen zugestellte Anzeigen nutzen überhaupt nichts, wenn sie trotz Klick inhaltlich am Kunden vorbei gehen. Andere Kriterien für Erfolg oder Misserfolg von Kampagnen sind gefragt.
Viel wird über die Notwendigkeit der Erfolgsmessung von Online-Kampagnen geredet, wenig über das wie und vor allem, was genau gemessen werden soll. Marketing-Experte John Burbank von Nielsen fordert die Marketer zu mehr kritischer Nachfrage auf. Erstens: Erreicht eine Online-Kampagne wirklich die begehrte Zielgruppe? Zweitens: Wird die Werbebotschaft wirklich von der Zielgruppe gesehen und verstanden? Drittens: Rechnen sich die Werbeinvestitionen durch gesteigerte Absätze?
Einfach eine Million zugestellter Anzeigen als Erfolg an sich zu verbuchen reicht also keinesfalls aus, vielmehr muss gefragt werden welche potenziellen Kunden die Anzeige geklickt haben und wie oft. Auch sollte in Frage gestellt werden, ob Online wirklich der beste Kanal ist um die kaufwillige Zielgruppe zu erreichen. Reine Anzeigenklickzahlen, Suchmaschinenklicks und Website-Besuche sind nur wenig aussagekräftig, wenn sie nicht in einem größeren Zusammenhang gesehen werden: Unterstützt die Online-Kampagne die selbst gesetzten Unternehmensziele hinsichtlich Absatz und Nutzeraufmerksamkeit wirklich? Hier können nur Kundenumfragen und Nutzerwertungen wirklich Auskunft geben.
Bei der Frage, ob sich der Online-Werbefeldzug amortisiert, sollte zudem nicht nur auf die Online-Verkaufszahlen geschaut werden: Wenn gleichzeitig der Offline-Verkauf einbricht, kann die Kampagne nicht als Erfolg gewertet werden, auch wenn Klick- und Kontaktzahlen eine andere Sprache sprechen. Nur wer weiß, wen er umwirbt, seine Zielgruppe kennt und sein Handeln an dieser ausrichtet, kann langfristig erfolgreich sein, so Burbank abschließend.
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