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10.03.2010 - Es mehren sich die Anzeichen, dass die Ära von PC-Tower und Tastatur in absehbarer Zeit zuende gehen könnte. Neue Formen von Rechnern erobern zunehmend die Märkte.

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Tragbar, flach, rechenstark: PC der Zukunft

10.03.2010

Es mehren sich die Anzeichen, dass die Ära von PC-Tower und Tastatur in absehbarer Zeit zuende gehen könnte. Neue Formen von Rechnern erobern zunehmend die Märkte.

Viele Trends, die sich bereits letztes Jahr abgezeichnet haben, werden in diesem und den kommenden Jahren weiter erstarken und fortgeführt werden, so eine Studie von IDC. Durch sinkende Preise für portable Computer würden zwar die beliebten Netbooks eine Abflachung ihrer steilen Aufwärtskurve erfahren, jedoch bleibe der Kunde dabei Sieger, weil er von anderen mobilen Geräten, die den Markt mittlerweile überschwemmten profitieren könne. Man rechnet damit, dass der Verkauf der Mini-Notebooks sich auf einem gleich bleibenden Niveau einpegeln werde, außerdem gehen die Analysten von einem Ende des starken Preisverfalls bei Computern aus. Eine sich stabilisierende Nachfrage, sowohl aus dem Privat- wie auch dem Geschäftsbereich, werde der Industrie größtenteils den Anreiz nehmen, die Preise weiter zu drücken, glaubt man im Hause IDC.

Ultraflache Rechner werden zwar anteilig Zuwachs erfahren, jedoch lediglich fünf Prozent aller verkaufen Systeme ausmachen, sagen die Experten. Das Preisleistungsverhältnis sei hier schlichtweg noch nicht günstig genug, um einer breiten Masse den Zugang zu diesen Geräten zu ermöglichen. All-in-One-Computer, also Systeme bei den quasi die Rechenleistung im Monitor integriert ist, werden sich in den Verkaufscharts rasant nach oben arbeiten – zehn Prozent aller PC werden in 2010 in dieser modernen Form ausgeliefert werden. Fraglos der hellste Stern am Himmel der Computer sind die portablen Modelle, denn mehr als 60 Prozent der in diesem Jahr verkauften Maschinen werden nach IDC-Schätzungen zu den Leichtgewichten gehören. Die sogenannten „touch-enabled devices“, wie beispielsweise das viel diskutierte „iPad“ werden von den IDC-Analysten noch nicht ernst genommen. Sie könnten, so die Begründung, künftig zwar durchaus Erfolge feiern, da jedoch interessante Software fehle, die speziell auf die Tablet-PC zugeschnitten sei, werde die breite Masse sie noch nicht besonders gut annehmen – vorerst. Das iPad selbst fällt übrigens aus der IDC-Betrachtung heraus, da per Definition darauf kein vollständiges Betriebssystem zu finden sei.

 


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