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15.03.2010 - Damit man weiß, was man tut: Einheitliche Standards und Bewertungssysteme sollen die Mediaplanung im Web 2.0 transparenter, einfacher und quantifizierbarer machen.

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Simple Standards für Soziale Medien

15.03.2010

Damit man weiß, was man tut: Einheitliche Standards und Bewertungssysteme sollen die Mediaplanung im Web 2.0 transparenter, einfacher und quantifizierbarer machen.

Werbung in sozialen Netzwerken muss derzeit noch mit dem Ruch des Experimentellen leben; die steigenden Werbeinvestitionen im Web 2.0 zeigen allerdings, dass der Markt schon weiter ist. Um mehr Übersicht und Transparenz in die Kosten und den Nutzen sozialer Kampagnen zu bringen, hat daher die AGOF (Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung) einen Qualifizierungskatalog vorgestellt. Dieser soll Web 2.0-Kampagnen in der Mediaplanung auf Basis der bereits bekannten Leistungswerte auswertbar und planbar machen – ohne das Rad neu zu erfinden.

Die Experten unterscheiden dabei in vier so genannte „Aktivitätscluster“, in denen Nutzeraktivitäten als Reaktion auf Werbemittel registriert werden: Nummer eins ist der "Networking-Cluster"; hier werden Verlinkungen, Vernetzungen , Einladungen und neue Kontakte im Web 2.0 erfasst. Der zweite Cluster, „Contribution“ genannt, befasst sich im Wortsinne mit der „Selbstbeteiligung“ des Nutzers: Hier werden Aktivitäten wie Uploaden, Bewerten, Kommentieren, Schreiben und Gestalten erfasst. Als dritter Cluster folgt "Sharing", der Weiterleiten, Empfehlen, Verlinken und Einbinden umfasst; den Schluss bildet das "Messaging", also die Kommunikation per eMail oder Instant Messenger an einen oder mehrere Empfänger.

Aus den aufgezeichneten Aktivitäten in diesen vier Bereichen sollen dann, zusammen mit bereits bekannten Marketing-Messmethoden, wesentlich genauere Modelle des sozialen Werbemarktes für Prognosen und rückblickende Analysen entstehen. Den Entwicklern zufolge sei an ihrem Modell besonders erfreulich, dass es mit bestehenden Leistungswerten und Planungsfeldern Soziale Medien nun für die Planung von Display-Werbung verfügbar machen könne – eine größere Umstellung seitens der Marketer sei dabei nicht erforderlich. Laut der AGOF liefen erste Tests bereits überzeugend, die ersten Zahlen sollen zur dmexco 2010 vorliegen.

 


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