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News | März 2010
15.03.2010
Oft wurde über soziales Marketing als potentielle Gefahr für die eher traditionelle Form des eMail-Marketing spekuliert. Inzwischen liegt das Augenmerk verstärkt auf den Vorteilen.
Und diese, so eine Prognose von Forrester, liegen überdeutlich auf der Hand: So sollten sich eMail-Marketer verstärkt auf die Erkenntnisse über das Kundenveralten aus dem Social Web verlassen, um in der steigende eMail-Flut auch weiterhin erfolgreiche Kampagnen zu schalten. Immerhin, so prognostizieren die Experten, soll sich der eMail-Werbemarkt bis 2012 verdoppeln und so wird es mit Sicherheit immer schwieriger für die Marketer, die erforderliche Beachtung beim Adressaten zu finden.
Für Erfolg im eMail-Marketing empfiehlt Forrester die Integration und Automatisierung von Kampagnen, durch die Konversionsraten um bis zu dreißig Prozent und Klickraten um bis zu elf Prozent steigen sollen. Daraus resultierend soll eine Umsatzsteigerung pro Kunde von bis zu 100 Prozent erwachsen.
Das gesteigerte Marktvolumen wirft für Marketer aber auch Fragen auf: Welche eMails erachten Kunden als lesenswert? Wollen Kunden eigentlich mehr Werbe-eMails? Was ist eine ideale Kundenerfahrung? Laut Florian Haarhaus von Alterian müssten Unternehmen zunächst alle Informationen über die Kunden zusammenführen, zum Beispiel die Web 2.0-Aktivitäten. Durch diese zusätzliche Einbindung von Social-Media-Monitoring in die eMail-Marketingpraxis könnten Unternehmen sich gezielte Vorteile erarbeiten und so beispielsweise nachzuvollziehen, wer wie und warum über die Marke kommuniziert. Durch die spontanten und ehrlichen Kommentare der Nutzer in den sozialen Netzwerken, so Haarhaus weiter, könnte man oft wertvolle Anstöße für die Produktentwicklung, das Servicedesign und die Marketingstrategien bekommen.
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