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News | März 2010
15.03.2010
In den USA längst etabliert, bei uns zumindest aus dem Netz noch recht unbekannt: Online-Gutscheine für den günstigeren Konsum aus dem Netz sollen (West)Deutschland erobern.
Wieder einmal schwappt etwas über den Teich: Das heute gestartete Portal Westdeal der WAZ Mediengruppe möchte Westdeutschland und insbesondere das Ruhrgebiet mit dem seit einiger Zeit in den USA grassierenden Online-Gutschein-Fieber infizieren. Zum Start werden Unternehmen aus den Städten Bochum, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hattingen, Mülheim/Ruhr und Oberhausen dabei sein, eine Ausweitung ist bereits in Planung.
Das Prinzip ist im wesentlichen von US-Angeboten wie Groupon übernommen und recht einfach: Unternehmen können Kontingente von Gutscheinen für Verkaufsartikel oder Dienstleistungen auf dem Portal anbieten, für die zuvor eine Mindestverkaufsanzahl festgeschrieben wird. Wenn die Anzahl der Kaufinteressenten die von den Anbietern festgesetzte Menge in einer bestimmten Zeit erreicht, kommt für die Gutscheinkäufer ein Geschäft mit (Mengen)Rabattpreis zustande. Im Optimalfall soll so eine Ersparnis von 50 Prozent möglich sein, so Oliver Nothelfer von der WAZ-Gruppe.
Sollte ein Gutschein-Kontingent nicht in der festgesetzten Zeit und Menge verkauft werden können, sei dies im übrigen kein großer Verlust, wie der WAZ-Sprecher betont: Abgesehen davon, dass keine Kosten für den Anbieter entstünden, werde in den Print-Titeln der WAZ-Gruppe und auf westdeal.de quasi kostenlos Werbung für die Gutscheine gemacht - immer mit dem Firmentitel daneben.
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