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News | März 2010
18.03.2010
Momentan ist die Bereitschaft der Nutzer, für Inhalte im Web zu zahlen gering. Und das wird sich kaum ändern, solange es gute Angebote zum Nulltarif gibt.
In einer Studie von Pew zeigten sich Marktforschungsergebnisse, die den Anbietern von Paid Content, trotz des nahenden Frühlings, eiskalte Schauer über den Rücken jagen dürften. Laut der ei-gens von Pew durchgeführten Umfrage würden 82 Prozent der Anwender zu einem anderen Portal wechseln, falls ihre favorisierte Webseite begänne Gebühren zu erheben. Immerhin 19 Prozent der-jenigen die Nachrichtenportale nutzen, wären nicht generell abgeneigt für originäre und qualitativ hochwertige Angebote zu zahlen - oder tun dies bereits. Auf die gesamte Zahl erfasster Internet-Nutzer verrechnet sind dies jedoch lediglich sieben Prozent.
Von denjenigen, die sich monetäre Entrichtung vorstellen können, bevorzugen indes 54 Prozent eine generelle Nutzungsgebühr die regelmäßig bezahlt wird, während 24 Prozent sich für die einzelne Bezahlung einer jeden Inanspruchnahme der Inhalte aussprachen. Gründe hierfür dürften vor allem im Begriff der Convenience begründet sein, denn eine Grundgebühr die einen bestimmten Zeitraum abdeckt ist natürlich wesentlich übersichtlicher und einfacher zu handhaben. Auch zum Thema On-line-Werbung befragte Pew die Nutzer. Hierbei zeigte sich eine breite Akzeptanz; 81 Prozent gaben an, dass sie sich davon nicht gestört oder gar belästigt fühlten. Gleichzeitig aber stellte sich heraus, dass 77 Prozent sich so gut wie nie damit beschäftigen. 42 sagten, dass sie die Werbeflächen nie-mals anklickten und 35 Prozent gaben an, dies nur äußerst selten zu tun.
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