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31.03.2010 - Bis die IT-Branche wieder an alte Erfolge bezüglich der Umsätze anknüpfen kann, müssen zunächst in vielen Firmen die betrieblichen Grundpfeiler erneuert werden. Vertrieb hat wieder Konjunktur.

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IT ausgestochen

31.03.2010

Bis die IT-Branche wieder an alte Erfolge bezüglich der Umsätze anknüpfen kann, müssen zunächst in vielen Firmen die betrieblichen Grundpfeiler erneuert werden. Vertrieb hat wieder Konjunktur.

Die weltweiten Ausgaben der Technologiefirmen für Marketing und Vertrieb werden dieses Jahr um 3,5 beziehungsweise 4,7 Prozent ansteigen, so eine Studie von IDC. Damit übertreffen sie die Investitionen in IKT deutlich, denn dafür sagen die Analysten lediglich ein 3,2 prozentiges Wachstum voraus. Die momentan steigenden Kosten in diesen Bereichen treibe Vertriebsleiter und Marketingentscheider dazu an ihre Kostenstellen weiter zu verschlanken und beide Bereiche noch effizienter zu gestalten, so die Autoren der Studie. Wie schon andere Marktforscher im Verlauf des ersten Quartals 2010 es immer wieder in den Fokus gerückt hatten, glauben auch die IDC-Experten, dass dramatische Umstrukturierungsmaßnahmen innerhalb der Unternehmen derzeit stattfänden und auch dringend notwendig seien.

Die interne Organisation sowie das Berichtswesen müssten, um kostspielige Unstimmigkeiten zu verhindern und abzuwerfen, aufwändig überarbeitet werden, um die Effizienz des Vertriebs, die immer wieder unter zu wenig Beachtung zu leiden hätte, sicher zu stellen. Laut Untersuchung der Analysten haben weltweit 20 Prozent der Technologiefirmen mit Umsätzen von mehr als einer Milliarde US-Dollar jährlich (derzeit etwa 745 Millionen Euro) in den letzten zwölf Monaten „signifikante“ Änderungen in der Organisation vorgenommen. Dieser Trend werde noch bis mindestens Ende 2010 anhalten. Durch erhöhte Vertriebskosten und der generell gestiegenen Notwendigkeit für Zusatzanstrengungen – nicht nur in monetärer Hinsicht – um Umsätze zu generieren, hätten die Unternehmen gar keine andere Chance als ihre Produktivität einer Generalüberholung zu unterziehen, um in einem wettbewerbsintensiven Umfeld überleben zu können, so Michael Gerard von IDC. Vertrieblichen Maßnahmen müssten als elementare Strategien angesehen werden, die für die Prozessoptimierung unerlässlich seien.

 


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