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News | April 2010
28.04.2010
Verkaufsfördernde Funktionsvielfalt: Je mehr eShop-Helferlein den Kunden beim Kauf unterstützten, desto besser werden die Umsätze dies glaubt zumindest eine Studie.
93 Prozent der eShops, die mehr als 20 Funktionen zur Unterstützung ihrer Kunden beim Einkauf in ihr System implementiert haben, zeigen sich mit ihrem Vertriebserfolg zufrieden. Bei den Betreibern, die mit technischen Details geizen, sind es nur 43 Prozent ist Funktionenvielfalt also ein Verkaufsargument? Laut den Experten von novomind unbedingt Web 2.0-Elemente, Shopping-Assistenten, Bezahlhilfen, FAQ und vieles mehr sind offenbar in der Lage, den Kaufwillen des Kunden erheblich positiv zu beeinflussen.
Nicht jeder hat dies allerdings bereits erkannt: So beschränkt jeder vierte Online-Shop seinen Service auf maximal zehn Funktionen, die den Kunden beim Einkaufen unterstützen; meist bloße Kontaktmöglichkeiten wie eine eMail-Adresse, die Service-Hotline und FAQs. Bei der Präsentation der Produkte werden darüber hinaus nur Basisfunktionen angeboten; gegenüber einem gedruckten Katalog hat der Kunde hier kaum einen Mehrwert. Jedes zweite Online-Geschäft verzichtet zudem auf Web 2.0-Elemente, mit denen sie ihr Angebot interaktiv und damit benutzerfreundlich gestalten können. Die Folgen sind absehbar: Im Zeitalter von Video und Social Media werden unmoderne, funktionsarme eShops langsam aber sicher verdursten müssen.
Große und vor allem neu auf den Markt kommende eShops nutzen moderne Technik deutlich häufiger und setzen mehr Funktionen ein, um ihre Kunden zu begeistern. Einmal eingerichteten, älteren, kleineren eShops fehlen dagegen noch häufiger Serviceverbesserungen meist auch das nötige Kleingeld. Technische Vertriebsunterstützungen, beispielsweise in Form virtueller Umkleidekabinen bei Modeanbietern seien allerdings auch für kleinere eShops eine gute Investition; dasselbe gilt für persönliche Berater, die per Videocast Produktdetails erklären. Der Kunde von heute ist eben verwöhnt.
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