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14.05.2010 - Bereits bevor das iPad in Deutschland für die breite Masse zugänglich ist, sorgt es bei Marketern für viel Wirbel. Zu Unrecht? Vielleicht, aber immerhin sind beinahe vier von zehn Webseiten nicht iPad-kompatibel.

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eShop-Ängste vor dem iPad

14.05.2010

Bereits bevor das iPad in Deutschland für die breite Masse zugänglich ist, sorgt es bei Marketern für viel Wirbel. Zu Unrecht? Vielleicht, aber immerhin sind beinahe vier von zehn Webseiten nicht iPad-kompatibel.

Unsere Kanzlerin hat es schön längst - am 28. Mai, in genau zwei Wochen, wird das iPad endlich für den Rest Deutschlands zu haben sein. Allerdings, so zeigte nun eine Untersuchung der Performance-Agentur eprofessional, bei der stichprobenartig die Web-Auftritte von Verlagen, eShops und Marken geprüft wurden, sind 40 Prozent aller kommerziellen Webseiten in Deutschland nicht iPad-tauglich. Besonders bei eShops, die mithilfe von Flash-Animationen Produkte darstellen, soll es zu Problemen kommen: Hat der Nutzer auf dem PC die Möglichkeit, ein Produkt, wie beispielsweise ein Kleidungsstück, von allen Seiten zu betrachten, wird dem iPad-Nutzer lediglich ein leerer Kasten angezeigt.

Um später keine böse Überraschung zu erleben, sollten eShop- und Webseiten-Betreibern den Experten zufolge bereits jetzt ihre Auftritte auf iPad-Kompatibilität überprüfen, wozu sie eine Checkliste mit sieben Punkten anbieten. Zunächst sollte man bei der Gestaltung im Internet völlig auf Flash verzichten und sicherstellen, dass die Seite nicht länger als zwanzig Sekunden braucht, um über UMTS geladen zu werden. Immerhin, so haben vorherige Studien gezeigt, verlassen Kunden Seiten bei zu langsamen Ladezeiten sehr schnell. Außerdem sollten Webseiten für eine Bildschirmauflösung von 1024 x 768 Pixel optimiert werden und es sollte überprüft werden, ob die Nutzerfreundlichkeit auch auf Tablet PCs ausgelegt ist. Dem fünften Punkt der Checkliste zufolge sollten Marketer sich fragen, ob die Links und Navigationselemente so gestaltet sind, dass man sie mit einem normal großen Zeigefinger sicher trifft. Zuletzt sollte noch getestet werden, ob die Seite fehlerfrei auf den Browsern Safari und Opera läuft und ob sie auch im Hintergrund geladen und dort weiter bestehen bleiben kann. Dies sei wichtig, wenn Konsumenten auch ohne WLAN-Verbindung weiter navigieren wollen.

 


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