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News | Mai 2010
25.05.2010
Dass die IT-Branche unerschütterlich ist, daran glaubt spätestens seit der IT-Krise aus 2003 niemand mehr. Dem Online-Handel indes geht es derzeit richtig gut.
Geht man davon aus, dass die Umfrage des eCommerce-Dienstleister Demandware aussagekräftig ist, so kann man der Branche auf dem Alten Kontinent eine gute Gesundheit bescheinigen. 126 Web-Shops die zum Kundenkreis des Anbieters zählen wurden für die Studie unter die Lupe genommen die Ergebnisse geben durchaus Grund zur Freude. Denn in den vergangenen zwölf Monaten verbuchten die Internet-Händler ein Wachstum von satten 67 Prozent. Vor allem die Warenhäuser trugen zu der starken wirtschaftlichen Form bei, hier nämlich betrug die Steigerung der Umsätze sogar 76,1 Prozent. Angesichts der beträchtlichen statistischen Maße der Befragten, kann man diese Zahlen wohl als zumindest teilweise repräsentativ einschätzen.
Auch aus der Bekleidungsbranche des digitalen Sektors hört man dieser Tage wohl kaum Klagen - ein Zulegen in der Kategorie Umsatz um 40,5 Prozent gibt sicherlich auch wenig Anlass dazu. Viele eigentlich länderspezifisch ausgerichtete Shops fischten bereits in internationalen Gewässern, was durch die Einführung neuer Marken und Nutzung neuer Vertriebskanäle zur guten Form des eCommerce beigetragen habe, so die Sprecher von Demandware. Auch die verstärkte Einführung von SEO-Tools und Suchmöglichkeiten auf den Portalen selbst hätten die Konversationsraten in die Höhe getrieben und neue Kundengruppen erschlossen. Die viel beschworenen Marketing-Tools können also tatsächlich positive Effekte auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Online-Händlers haben; Convenience und damit einhergehende Kundenzufriedenheit werden somit auch im Web mittelbar belohnt.
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