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News | Mai 2010
27.05.2010
Die Branche ist sich einig: Die Zukunft wird sozial. Überall werden Budgets ins Web 2.0 verlagert und teils sogar neu geschaffen.
Laut einer Umfrage des Bundesverbands der digitalen Wirtschaft (BVDW) geht das soziale Klima Deutschlands rosigen Zeiten entgegen - zumindest im Marketing. Über 80 Prozent der innerhalb von einer Woche befragten 200 Branchenexperten werden ihre Social-Marketing-Budgets in diesem Jahr ausbauen; der soziale Boom wirkt sich auf nahezu alle traditionellen Marketing-Elemente aus. Nicht nur Markenkommunikation und PR sind betroffen, sondern auch der Vertrieb, das Produktmanagement, das CRM und die Geschäftsführung.
Laut Axel Schmiegelow, Vorsitzender der Fachgruppe im BVDW, gibt es allerdings gewisse Feinheiten bei der Umsetzung von Web 2.0-Strategien. So reiche eine simple Verschiebung bestehender Budgets ins Soziale Marketing nicht aus, vielmehr müssten Sonderbudgets geschaffen werden, die eine einheitliche Umsetzung von Web 2.0-Kampagnen ermöglichen. Arbeitsgruppen-Vize Patrick Wassel von Tribal DDB sieht eine Notwendigkeit zur Spezialisierung bei den Mitarbeitern: Es müssten Stellen für Social-Media-Ansprechpartner geschaffen werden, die abteilungsübergreifend die Unternehmensziele im Web 2.0 umsetzen. Die Entwicklung auf dem Werbemarkt sehen die Experten im Netz und mobil generell optimistisch, bei Print und TV werden hingegen Einbußen erwartet.
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