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Großer Hype, kleine Gewinne

16.06.2010 - Soziale Medien als Marketinginstrument können längst nicht jedes Unternehmen überzeugen. Insbesondere KMU müssen viel Zeit und Geld bei nur geringen Resultaten investieren.

Soziale Medien als Marketinginstrument können längst nicht jedes Unternehmen überzeugen. Insbesondere KMU müssen viel Zeit und Geld bei nur geringen Resultaten investieren.

Viel Tamtam und wenig Umsatz: Die Umsätze, die durch soziale Medien generiert werden, stehen oft in keinem Verhältnis zum Aufwand, der insbesondere bei KMU betrieben werden muss, um die inhaltshungrigen Web 2.0-Präsenzen zu füttern. Als Beispiel kann ein US-eShop für selbst designbare T-Shirts herangezogen werden: Der Betreiber verbrachte einen ganzen Tag mit der Erstellung von Web 2.0-Profilen, hegte und pflegte sie in der Folgezeit und hatte schließlich 2.000 Freunde bei Facebook gewonnen - aber keinen einzigen neuen Kunden.

Als Mittel zur konkreten Umsatzsteigerung taugen die sozialen Medien offenbar nur wenig. Dennoch sollte man, so ein Experte der US-Unternehmensberatung Door Number 3, die nützlichen Nebeneffekte eines Web 2.0-Auftritts mitnehmen: So kann eine wesentlich direktere Servicekultur über soziale Netzwerke gepflegt, über Mundpropaganda verbreitet und nützliche Verbesserungstipps aus den von Kunden hinterlassenen Kommentaren gezogen werden. Auch lassen sich Sonderangebote leichter verbreiten – ob die dann allerdings jemand kauft, steht nach dem oben genannten Beispiel jedoch keineswegs fest. Die Hoffnung stirbt aber auch im sozialen Netz zuletzt.

 


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