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23.06.2010 - Seriöse eMail-Werbung ist weitaus mehr als nur ein schnell dahin geschriebener Text mit einer Aufforderung zum Kauf. Soziale Medien sollten stets als Anreiz genutzt werden.

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23.06.2010

Seriöse eMail-Werbung ist weitaus mehr als nur ein schnell dahin geschriebener Text mit einer Aufforderung zum Kauf. Soziale Medien sollten stets als Anreiz genutzt werden.

Dass bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken in Sachen Marketing die Post abgeht ist mittlerweile nichts neues mehr. Experten raten deshalb dazu, keine Scheu zu haben, sie auch für das eMail-Marketing zu instrumentalisieren – es lohnt sich. Wie eine Studie von GetResponse aufzeigte, äußert sich die Maßnahme, die sogenannten „Share-Buttons“ von und zu den Web-Communities in die elektronische Post zu integrieren, anhand von deutlich höheren Klickraten. Bis zu 30 Prozent häufiger klickten sich Empfänger durch die Nachricht und vor allem auf die Links zu den Mitteilungsfunktionen innerhalb der Netzwerke. Als am effektivsten unter diesen stellten sich Twitter-Verknüpfungen heraus, denn hier maßen die Analysten sogar Erhöhungen von 40 Prozent in der Klickfreudigkeit.

Und es geht noch besser. Integrierte man mehrere Share-Buttons verschiedener Netzwerbetreiber in die eMails, so schossen die Klickraten gar um teils 55 Prozent in die Höhe. Diese Zahlen zeigten deutlich, dass einzelne Kampagnen innerhalb der Netzgemeinden nicht das ultimative und alleinige Mittel seien, um Kunden zu adressieren, stellt Simon Grabowski klar. Das Zauberwort sei tatsächlich „sharing“. Anwender soziale Netzwerke sind traditionell ziemlich mitteilsam. Die millionen Nutzer von Twitter, Facebook und aller anderen seien potenzielle Botschafter für Marken und Produkte, meint Grabwoski. Man stelle sich vor, ein einzelner Nutzer, der 130 Freunde hat empfehle ein Produkt weiter; wenn dies mehrere hundert Anwender tun, potenziert sich der Effekt rasend schnell. Das Tollste ist: Diese Maßnahme ist nahezu kostenlos. Soziale Medien und eMail sind keineswegs konträre Marketinginstrumente. Im Gegenteil, scheinen sie sich gegenseitig zu unterstützen. Mit etwas Geschick und interessanten Produkten, so die Experten könne man mit wenig monetärem Einsatz hohe Renditen erzielen.

 


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