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06.07.2010 - Beim Shopping im Netz sind Kunden immer besser informiert. Viele gehen mittlerweile den direkten Weg, anstatt die gängigen Suchmaschinen zu konsultieren.

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eCommerce: Suchmaschinen nicht top

06.07.2010

Beim Shopping im Netz sind Kunden immer besser informiert. Viele gehen mittlerweile den direkten Weg, anstatt die gängigen Suchmaschinen zu konsultieren.

Vorbei ist es offenbar mit der Orientierungslosigkeit. Im Jahr 2010 wissen Anwender zumeist schon recht genau, wo ihren Anforderungen an Produktqualität und Service am besten entsprochen wird. Dies legt eine Studie von Fittkau & Maaß nahe, bei der Kunden des eCommerce nach ihrem Rechercheverhalten im Vorfeld eines Kaufs befragt wurden. 98 Prozent nutzen generell Suchmaschinen wie Google und Yahoo, um sich bei allerlei Fragestellungen im Internet Antworten zu holen und Webseiten aufzufinden. Die Betreiber von Web-Shops wissen das freilich und so ist SEO, also Suchmaschinenwerbung in der jüngeren Vergangenheit zu einem Riesenmarkt geworden. Doch war das Ganze eigentlich für die Katz’?

Auch wenn man hier nicht lauthals ja schreien sollte, so stimmen die Ergebnisse der Analysten schon nachdenklich – werfen sie doch ein Licht guter Informiertheit und Orientierung auf die Nutzer. Die Mehrheit nämlich sagte, dass sie ohne google-artige Umwege sofort das entsprechende Shopping-Portal aufsuche: 42,5 Prozent greifen gar nicht erst auf eine Suchmaschine zurück; von „customer confusion“ keine Spur. Dass sich SEO allerdings trotzdem lohnen kann, zeigen die 28,2 Prozent, die noch immer zuerst den Suchbegriff eintippen um sich dann die Liste von Anbietern im Web zu Gemüte zu führen. Kein Grund also die Marketing-Strategie innerhalb des SEO über Board zu werfen. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich indes die Preisvergleicher, die für immerhin 7,1 Prozent als erste Adresse für die Kaufentscheidung gelten. Herstellerseiten kommen auf 3,6 und „andere“ Web-Shops auf 2,5 Prozent. Mit Letzerem wird wohl auch zum Ausdruck gebracht, dass Kunden teilweise nicht zufrieden sind mit der ersten Online-Händler-Wahl und zu einem anderen Portal wechseln, um ihr Geld dort loszuwerden. Optimierungsbedarf in Sortiment, Übersichtlichkeit und Convenience besteht also weiterhin.

 


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