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News | Juli 2010
19.07.2010
Dass Kunden soziale Netzwerke aufsuchen, um mit Firmen in Kontakt zu treten, ist nicht neu. Nun zeigt sich allerdings, wie soziales Marketing auch eMail-Marketer hoffen lassen kann.
Mehr als ein Drittel aller Nutzer wendet sich an soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, etc. um online Kontakt zu Unternehmen zu bekommen. Dies ist das Ergebnis einer Studie von ExactTarget, bei der das Nutzungsverhalten von mehr als 1.500 Kunden untersucht wurde. Laut Morgan Stewart von ExactTarget würden Anwender ihre Beschäftigung mit Marken nicht auf einen einzigen Kanal konzentrieren, sondern mehrere Wege benutzen und quasi übereinanderlegen, um ihre Ziele zu erreichen. Je nachdem, was Kunden dazu antreibe, online zu gehen, so Stewart, bestimme auch, wie und wo sie Kontakt zu den Firmen aufnehmen zum Beispiel eMail, Facebook oder Twitter.
Weitere interessante Ergebnisse zeigen die Verbindung der Marketing-Kanäle social und eMail: Mehr als neun von zehn Nutzern, die Fan von Marken sind oder den like-Button geklickt haben, gaben mindestens einer dieser Marken die Erlaubnis, ihnen auch eMails zu schreiben. Dies verdeutlicht das hohe Maß an Vertrauen, das Unternehmen in sozialen Medien von ihren Kunden gewinnen können. Zudem lässt dies hoffen. Immerhin zeigt die Studie auch, dass gerade junge Menschen zwar Fans vieler Marken sind, aber am ehesten von denjenigen kaufen, von denen sie auch eMails erhalten. Ein weiterer Trend, dem offenbar vier von zehn Nutzern nachgehen, ist das Social Sharing, sie teilen also anderen Nutzern die Informationen und Angebote, die sie per Mail erhielten, mit.
Tim Kopp von ExactTarget zufolge sei es nicht mehr genug, nur Konsumenten-Gruppen und Demographien zu kennen. Verstehe man auch die Motivationen der Konsumenten, könne man auch das Verhalten der Kunden viel besser verstehen.
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