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News | Juli 2010
21.07.2010
Dass dies der Kunde tun möge, ist wohl der Traum eines jeden Online-Marketers. Viele Wege führen bekanntlich nach Rom.
Und eigentlich ist es gar nicht notwendig, dass der Nutzer wie hypnotisiert auf die Anzeige starrt, solange er die Botschaft aufnimmt und seine Neugier geweckt wird. Harry Gold von Overdrive hat einige Tipps in peto, die sie im Rahmen ihrer Anzeigenkampagne beherzigen können. Das Ziel ist natürlich stets, den Kunden in den Trichter zu lenken, der ihn mit Anreizen zum Kauf lockt oder zumindest zum Besuch der Landing Page, also der eigentlich verlinkten Zielseite, verleitet. Ein Nutzer, der ein Mal auf ihrer Homepage war, hat offenbar Interesse und ist bereits deutlich wertvoller als die graue Masse, die ihre Werbung völlig ignoriert, denn er prägt sie sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ein. Zu Beginn sollten sie das Bild oder die Animation nicht allzu aufwändig und überkreativ gestalten, rät Harry Gold, da sie schließlich den Erfolg des Ganzen noch nicht kennen. Natürlich sei Kreativität sehr wichtig, doch starten sollte man mit einer universellen Botschaft, um sozusagen zunächst mit einem Fuß die Wassertemperatur zu testen. Dies verhindert, dass Budgetteile durch schlecht ausbalancierte Werbung verpuffen.
Statt spitzenmäßig designten Anzeigen, sei zumeist die eigentliche Botschaft viel wichtiger, mahnt Gold. Preisnachlässen und zeitlich begrenzten Angeboten könnten die Nutzer noch weniger widerstehen als aufwändig aufbereiteten, animierten Flächen. Natürlich müsse der Klick auf diese dann auch zur eigentlichen Landing Page führen ein häufiger Fehler sei, dass der Kunde oft noch zwei bis drei Mal mehr klicken müsse, um endlich auf dem Shopping-Portal des Anbieters anzukommen; wie wahrscheinlich aber ist es schon, dass jemand, der ihr Unternehmen oder ihr Produkt nicht kennt, diesen Aufwand auf sich nimmt? Gold meint, wenn der Kunde schon zum Einchecken bereit sei, so müsse er auch das Ziel des Fluges erreichen, ein durchaus nicht unpassender Vergleich. Wichtig sei zudem, so der Experte, dass sich der Initiator der Werbung für jedwede Zeitinvestition des Anwenders bedanke. Damit sind weniger bloße Klicks gemeint, sondern das Ausfüllen von kleinen Webformularen oder das Anmelden für einen Newsletter. Das Dankeschön solle auch stets mit einem Hinweis auf weitere Produkte oder Dienstleistungen verbunden werden, ganz nach dem Motto kenn sie schon...?. Das Geben und Nehmen sei elementar für ein von Anfang an bestehendes Vertrauensverhältnis; als geben sie dem Kunden etwas im Gegenzug für seine persönlichen Daten. Gold weist zu guter Letzt darauf hin, dass der unaufgeforderte Versand von eMails ein absolutes Sakrileg sei: Selbst wenn der potenzielle Käufer seine Adresse angibt, sollten sie ihn noch auf ihrer Internetpräsenz darauf hinweisen, dass er Post erhalten wird.
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